Weil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule
Amelie KrügerWeil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule
In Weil am Rhein hat der Bau einer neuen Holzerweiterung für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das rund 1,8 Millionen Euro teure Projekt umfasst auf 1.200 Quadratmetern 14 zusätzliche Klassenzimmer sowie weitere Räumlichkeiten. Die Bauherren setzen auf eine hybride Holzbauweise mit vorgefertigten Holzelementen, die aus Süddeutschland und Österreich stammen.
Die Erweiterung wird als energieeffizientes Low-Tech-Gebäude konzipiert und erfüllt den deutschen KfW-55-Effizienzstandard. Beheizt wird es über Fernwärme und Solarenergie. Damit folgt das Vorhaben einem wachsenden Trend – ähnliche modulare Holzbauprojekte entstehen derzeit in Berlin, Nürnberg und Leipzig.
Die nächste Bauphase beginnt am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für den Sommer 2027 geplant. Nach Abschluss wird der Neubau den steigenden Bedarf der Schule mit modernen, nachhaltigen Räumlichkeiten decken.
Die fertige Erweiterung bietet nicht nur zusätzliche Klassenzimmer, sondern auch eine verbesserte Energiebilanz. Die hybride Holzbauweise steht im Einklang mit den Bestrebungen, im deutschen Schulbau umweltfreundlichere Methoden einzuführen. Das Projekt unterstreicht damit die zunehmende Hinwendung der Region zu klimaschonenden Bauweisen.






