Willich senkt Strompreise ab April – bis zu 90 Euro Ersparnis möglich
Amelie WeberWillich senkt Strompreise ab April – bis zu 90 Euro Ersparnis möglich
Strompreise in Willich sinken ab 1. April erneut
Ab dem 1. April fallen die Strompreise in Willich erneut. Der neue Grundversorgungstarif liegt dann bei 33,84 Cent pro Kilowattstunde – eine Entlastung für die Haushalte vor Ort. Die Stadtwerke Willich werben zudem mit einem günstigeren Ökostrom-Festpreisvertrag für alle, die noch mehr sparen möchten.
Die aktuelle Senkung bedeutet eine Reduzierung des Grundversorgungstarifs um 0,79 Cent pro Kilowattstunde. Seit Januar summiert sich die Gesamtentlastung auf 2,82 Cent, im Vergleich zu den vorherigen Preisen sogar auf 3,61 Cent weniger. Hauptgrund für den Rückgang sind gesunkene Beschaffungskosten der Energieversorger.
Die Bundesregierung hat diese Preissenkungen mit 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds unterstützt. Die Mittel haben dazu beigetragen, die Grundversorgungstarife in vielen Kommunen – darunter auch Willich – zu stabilisieren oder leicht zu senken.
Kunden, die zusätzlich sparen möchten, können bei den Stadtwerken Willich nun einen 24-monatigen Festpreisvertrag für Ökostrom zu 31,61 Cent pro Kilowattstunde abschließen. Dieser Tarif liegt rund 9 Prozent unter dem neuen Grundversorgungspreis. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden könnte im Vergleich zu den Preisen von 2025 etwa 90 Euro sparen, wenn er wechselt.
Während die Grundversorgungstarife in Deutschland insgesamt hoch bleiben – oft zwischen 40 und 47 Cent pro Kilowattstunde – sind die Konditionen für Neukunden auf etwa 28 bis 31,63 Cent gesunken. Allerdings profitieren bestehende Grundversorgungskunden, die 22 Prozent der Haushalte ausmachen, deutlich weniger von diesen Senkungen.
Die neuen Preise treten am 1. April in Kraft und bringen den Willicher Haushalten sofortige Ersparnisse. Wer im Grundversorgungstarif ist, könnte durch einen Wechsel zum Ökostrom-Festpreisvertrag zusätzliche Vorteile erzielen. Die Entwicklungen spiegeln allgemeine Trends auf dem Energiemarkt wider, bei denen Beschaffungskosten und staatliche Förderung eine zentrale Rolle spielen.






