ZDF wirft Elon Musk vor, Unruhen in Nordirland anzuheizen – doch rudert der Sender zurück
Lukas FrankeZDF wirft Elon Musk vor, Unruhen in Nordirland anzuheizen – doch rudert der Sender zurück
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die sich an einem Angriff auf einen Schotten durch einen sudanesischen Staatsbürger entzündet hatten. Im Mittelpunkt der Kontroverse steht Musks Verbreitung von Protesten der extremen Rechten auf seiner Plattform X.
Die Unruhen begannen, als sich ein Video des Übergriffs rasant im Internet verbreitete. Es folgten Krawalle, bei denen Brandsätze auf Wohnhäuser von Migranten und einen afrikanisch geführten Supermarkt geworfen wurden.
Laut ZDF hätten Musk und der rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson auf X zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Der Sender zitierte Musk mit den Worten: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“
Nach Kritik räumte ZDF später ein, seine Formulierung sei „ungenau und irreführend“ gewesen, als es um Musks Rolle ging.
Die Ausschreitungen in Belfast haben erhebliche Schäden angerichtet und unter Migrantengemeinden Angst ausgelöst. Der ursprüngliche Bericht des ZDF löste eine Debatte über die Rolle sozialer Medien bei der Schürung von Gewalt aus. Der Sender hat seine Darstellung von Musks Handeln inzwischen überarbeitet.






