24 June 2026, 02:05

Zwei Drittel der Studiengänge ohne NC: Wie sich der Hochschulzugang 2026 verändert

Zugangsbeschränkungen an Universitäten sinken weiter

Zwei Drittel der Studiengänge ohne NC: Wie sich der Hochschulzugang 2026 verändert

Mehr als zwei Drittel der Studiengänge an deutschen Hochschulen ohne Zulassungsbeschränkung im Wintersemester 2026/27

Im Wintersemester 2026/27 werden mehr als zwei Drittel der Studiengänge an deutschen Universitäten ohne Zugangsbeschränkungen angeboten. Dies stellt eine deutliche Veränderung gegenüber den Vorjahren dar und bedeutet weniger Hürden für Studieninteressierte. Bundesweit sind derzeit nur noch 31,6 Prozent der Studienfächer zulassungsbeschränkt.

Vor einem Jahrzehnt hatten fast die Hälfte aller Bachelor-Studiengänge Zulassungsvoraussetzungen – heute sind es nur noch 28,7 Prozent. Das bedeutet, dass sieben von zehn grundständigen Studiengängen Studierende unabhängig von ihren Noten aufnehmen. Der Trend zeigt einen kontinuierlichen Rückgang der Beschränkungen.

Regionale Unterschiede bleiben jedoch bestehen. In Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sind die Chancen auf einen Studienplatz am größten: Weniger als jedes fünfte Studienangebot ist hier zulassungsbeschränkt. Am anderen Ende der Skala stehen Berlin und Baden-Württemberg, wo nach wie vor der höchste Anteil an Studiengängen mit Zugangsbeschränkungen besteht.

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Hamburg verzeichnete einen deutlichen Rückgang bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen: Innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil von 62,4 auf 37,6 Prozent.

Die aktuellen Zahlen bestätigen einen klaren Trend hin zu offenerem Hochschulzugang. Studierende sehen sich bei der Bewerbung für die meisten Studienfächer mit weniger Hindernissen konfrontiert. Diese Entwicklung betrifft sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge im gesamten Land.

Quelle