Zwei Schweizer Kult-Restaurants schließen 2026 ihre Türen für immer
Zwei bekannte Schweizer Restaurants werden 2026 ihre Türen schließen und reihen sich damit in einen wachsenden Trend kämpfender Gastronomiebetriebe ein. Das Restaurant Trübli in Winterthur und das Restaurant Paradies in Baden AG haben beide ihre Schließung angekündigt. Steigende Kosten und betriebliche Herausforderungen sind die Gründe.
Das Restaurant Trübli in Winterthur wird 2026 nach langer Tradition schließen. Das Feinschmeckerlokal kann sich die Kosten für die notwendige Küchenrenovierung nicht leisten und scheiterte an einer Einigung mit den Eigentümern. Hohe Ausgaben und unbezahlbare Mieten hatten bereits im Januar 2026 zu einer vorläufigen Schließung gezwungen.
Das Restaurant war ein beliebter Treffpunkt für Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter speiste dort regelmäßig. Auch Schauspieler wie Robert De Niro, Al Pacino und Scarlett Johansson waren zu Gast – Johansson gehörte sogar zu den ersten Besuchern nach der Wiedereröffnung nach dem COVID-Lockdown. Das Bistro diente als Begegnungsstätte für Schauspieler, Politiker und Theaterbesucher.
Unterdessen hat das Restaurant Paradies in Baden AG aufgrund von Personalmangel und finanzieller Überlastung sofort geschlossen. Das mehrfach ausgezeichnete Lokal konnte den Betrieb angesichts steigender Kosten nicht aufrechterhalten. Diese Schließungen spiegeln die allgemeinen Schwierigkeiten wider, mit denen traditionelle Restaurants in der Schweiz konfrontiert sind – darunter steigende Mieten, hohe Investitionen in die Infrastruktur und ein Mangel an Fachkräften. Selbst langjährige Betriebe im Zürcher Oberland und in der Ostschweiz verschwinden zunehmend.
Die Schließungen des Restaurant Trübli und des Restaurant Paradies unterstreichen den wirtschaftlichen Druck auf Schweizer Gastronomiebetriebe. Hohe Mieten, Sanierungskosten und Personalengpässe treiben selbst preisgekrönte Restaurants in die Insolvenz. Der Trend deutet darauf hin, dass weitere traditionelle Lokale folgen könnten, sollten sich die Rahmenbedingungen nicht bessern.






