17 April 2026, 10:37

Belarussische Modelagentur distanziert sich von Epstein-Aktenfunden

Ein rotes und weißes Kissen mit den Worten 'Gerechtigkeit für Belarus' darauf gegen einen weißen Hintergrund.

Belarussische Modelagentur distanziert sich von Epstein-Aktenfunden

Die belarussische Modelagentin Tamara Gancharava hat sich zu den überraschenden Verbindungen ihrer Agentur zu den Akten von Jeffrey Epstein geäußert. Sie bezeichnete den Fund als rätselhaft und betonte, dass weder sie noch ihr Unternehmen etwas mit seinen Machenschaften zu tun hätten.

Die Leiterin der Modelagentur Mademoiselle nahm Stellung, nachdem Dokumente ihre berufliche Korrespondenz in Epsteins Unterlagen offenbart hatten. Gancharava erklärte, sie sei schockiert gewesen, als sie erfuhr, dass E-Mails ihrer Agentur in den Akten des Verstorbenen auftauchten. Sie machte deutlich, dass ihr weder seine Handlungen noch die Personen aus seinem Umfeld bekannt gewesen seien.

Laut ihren Angaben hält sich die Agentur strikt an rechtliche Vorgaben, wenn es um die Vermittlung von Models ins Ausland geht. Sämtliche Verträge würden beim Bürger- und Migrationsdienst der Stadt Minsk registriert. Auslandseinsätze erfolgten entweder über offizielle Lizenzen oder Arbeitserlaubnisse – stets in voller Übereinstimmung mit dem belarussischen Recht.

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Obwohl Unterlagen der Modelagentur in Epsteins Akten gefunden wurden, gibt es bisher keine Hinweise auf eine direkte Verstrickung in seine Aktivitäten. Gancharava besteht darauf, dass ihr Unternehmen legal und unabhängig von kriminellen Machenschaften agiere. Die Angelegenheit bleibt jedoch weiter Gegenstand von Prüfungen, während zusätzliche Details ans Licht kommen.

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