25 May 2026, 08:05

Berlin schlägt mit Großrazzia gegen organisierte Kriminalität zu

Vor dem Einsatz mit Wegner: Zollermittler haben Rucksack gestohlen

Berlin schlägt mit Großrazzia gegen organisierte Kriminalität zu

Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin

In dieser Woche fand in Berlin eine großangelegte Razzia gegen die organisierte Kriminalität statt. Der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) beteiligte sich gemeinsam mit Polizei, Zoll und anderen Behörden an der Aktion. Der Einsatz erfolgte nur wenige Stunden nach einem Diebstahl aus dem Auto eines Zollbeamten.

Auslöser für die Operation war der Raub eines Rucksacks aus dem Fahrzeug eines Zollmitarbeiters in der Donaustraße in Neukölln. Darin befanden sich sowohl private Gegenstände als auch amtliche Dokumente. Die Behörden stufen den Vorfall als schweren Diebstahl ein.

Bei der Razzia wurden über 20 Objekte durchsucht, darunter Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen. Die Beamten beschlagnahmten unversteuerten Tabak, illegale Spielautomaten und Drogen. An dem Einsatz waren mehrere Behörden beteiligt, darunter Polizei, Zoll und Aufsichtsbehörden.

Bürgermeister Wegner nahm persönlich an der Aktion teil und unterstrich damit die politische Entschlossenheit im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Ziel des Einsatzes war es, kriminelle Netzwerke in der Stadt zu zerschlagen.

Die Razzia führte zu Beschlagnahmungen und laufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit dem gestohlenen Rucksack. Die Polizei prüft weiterhin mögliche Verbindungen zwischen dem Diebstahl und weiteren kriminellen Machenschaften. Bisher wurden keine Details zu Festnahmen oder Anklagen bekannt gegeben.

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