Berlin steht still: Tausende Radfahrer:innen erobern die Straßen bei der ADFC-Sternfahrt
Amelie KrügerBerlin steht still: Tausende Radfahrer:innen erobern die Straßen bei der ADFC-Sternfahrt
Berlin bereitet sich auf die jährliche Sternfahrt des ADFC vor
Heute findet in Berlin wieder die traditionelle Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) statt – ein Großereignis, das Tausende Radfahrer:innen in die Stadt lockt. Das diesjährige Motto „Die Zukunft fährt Rad“ unterstreicht die Forderung nach besseren Radverkehrsbedingungen in der Hauptstadt.
Die Sternfahrt führt über 20 verschiedene Routen, die zusammen eine Strecke von 1.000 Kilometern umfassen. Die Radler:innen starten aus den äußeren Bezirken Berlins und treffen sich am Großen Stern, dem zentralen Verkehrskreisel im Herzen der Stadt. Teilnehmende können sich unterwegs an jeder Stelle einer der Strecken anschließen.
Autofahrer:innen müssen mit Einschränkungen rechnen: Für die Sternfahrt werden zwei Autobahnabschnitte komplett für den Kfz-Verkehr gesperrt. Auch zahlreiche weitere Straßen sind ausschließlich für Radfahrer:innen reserviert, was zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen führt. Das Verkehrsinformationszentrum rät Autofahrer:innen, die betroffenen Bereiche zu meiden und stattdessen auf Öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Die Sternfahrt ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der ADFC-Kampagne für sichere und attraktivere Radinfrastruktur. Die meisten Straßensperrungen sollen bis zum Nachmittag aufgehoben werden, sodass der Verkehr dann wieder normal fließen kann.
Mit Tausenden Radfahrer:innen, die heute die wichtigsten Routen der Hauptstadt in Beschlag nehmen, wird der Autoverkehr zeitweise stark eingeschränkt. Die Veranstalter:innen hoffen, dass die Aktion langfristig Impulse für den Ausbau des Berliner Radwegenetzes setzt. Autofahrer:innen werden aufgefordert, ihre Fahrten frühzeitig zu planen.






