Betrüger als falsche Ermittler: Zehntausende Rubel in Minsk erbeutet
Amelie KrügerBetrüger als falsche Ermittler: Zehntausende Rubel in Minsk erbeutet
Betrugsmasche in Minsk: Kriminelle geben sich als Ermittler aus und erbeuten Zehntausende Rubel
Ein Betrugsring in Minsk hat zahlreiche Opfer um ihr Geld gebracht, nachdem sich die Täter als Ermittler ausgegeben hatten. Die Kriminellen überredeten ihre Opfer, hohe Geldbeträge zu übergeben – in einem Fall fast 50.000 Rubel. Die Behörden haben inzwischen einen Kurier festgenommen, der in die Machenschaften verwickelt war, und ein Strafverfahren eingeleitet.
Der Betrug begann, als unbekannte Täter Kontakt zu den Opfern aufnahmen und behaupteten, deren persönliche Daten seien von Kriminellen gestohlen worden. Sie warnten, dass Familienangehörige in Gefahr seien, wenn nicht sofort Geld gezahlt werde. In einem Fall sammelte ein Opfer Ersparnisse von Verwandten und einer weiteren Person, kam so auf knapp 50.000 Rubel und übergab das Geld an einen Fremden.
Der 29-jährige Kurier, der aus einem Nachbarland angereist war, sollte die Anweisungen der Hintermänner in Minsk ausführen. Nach der Übergabe des Bargelds an einen Mittelsmann wurde er auf dem Weg zum Bahnhof festgenommen. Die Polizei bestätigte, dass die Opfer zudem gefälschte Nachrichten erhalten hatten – angeblich von einem Ermittler –, in denen mit der Festnahme der Eltern gedroht wurde, falls keine Zahlungen erfolgten.
Mittlerweile wurde ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet, während die Ermittler versuchen, die Drahtzieher des Systems ausfindig zu machen. Der festgenommene Kurier bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Opfer haben beträchtliche Summen verloren, darunter ein Betroffener, der unter falschen Vorwänden fast 50.000 Rubel aushändigte. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Mitteilungen vor jeglichen Handlungen genau zu überprüfen.






