15 May 2026, 19:03

Betrüger täuschen Datscha-Besitzer mit falschen Rosreestr-Bußgeldern

Gelber Bon mit sauberer Handschrift in russischer Sprache, alter Papierhintergrund.

Betrüger täuschen Datscha-Besitzer mit falschen Rosreestr-Bußgeldern

Betrüger zielen derzeit auf Besitzer von ländlichen Grundstücken und Datschen ab, indem sie sich als Mitarbeiter des russischen Katasteramts Rosreestr ausgeben. Die Kriminellen verschicken gefälschte Benachrichtigungen über angebliche Verstöße bei der Landnutzung und fordern die Zahlung eines „ermäßigten“ Bußgelds. Ihr perfides Vorgehen nutzt den bevorstehenden Datscha-Boom aus, um ahnungslose Opfer zu täuschen.

Der Betrug beginnt mit einer falschen Warnung, in der behauptet wird, der Empfänger habe gegen Landvorschriften verstoßen. Den Opfern wird suggeriert, sie könnten Strafen umgehen, indem sie sofort eine reduzierte Geldstrafe zahlen. Um den Betrug glaubwürdiger wirken zu lassen, verlangen die Täter den per SMS zugesandten Verifizierungscode des Opfers.

Sobald sie im Besitz des Codes sind, dringen die Betrüger in den Gosuslugi-Account des Opfers ein. Dadurch erhalten sie Zugang zu persönlichen Daten und können weitere Straftaten begehen.

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Rosreestr betont, dass echte behördliche Maßnahmen stets erst nach offiziellen Überprüfungen eingeleitet werden. Grundstückseigentümer werden über mögliche Sanktionen immer im Voraus informiert. Ein echtes Bußgeld wird ausschließlich durch einen Verwaltungsbescheid verhängt, der von einer berechtigten Person unterzeichnet ist. Das Dokument wird persönlich, per Einschreiben oder über die offizielle Gosuslugi-Plattform zugestellt – niemals über unerbetene Nachrichten oder Anrufe.

Die Masche setzt auf Zeitdruck und Angst, um Opfer zur Herausgabe sensibler Daten zu bewegen. Rosreestr warnt ausdrücklich: Bußgelder werden niemals über inoffizielle Kanäle eingezogen. Grundstücksbesitzer sollten verdächtige Mitteilungen direkt bei der Behörde überprüfen, bevor sie handeln.

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