Elternbündnis kämpft für bezahlbare Kinderbetreuung in Dallas County
Amelie KrügerElternbündnis kämpft für bezahlbare Kinderbetreuung in Dallas County
Ein Bündnis von Eltern aus Dallas fordert mehr Mittel für die Kinderbetreuung im Kreis. Die Gruppe Dallas Childcare Work drängt die Kommission, eine Finanzierungsinitiative auf den Wahlzettel für November 2026 zu setzen. Sie argumentieren, dass ein besserer Zugang zu Kinderbetreuung tausenden Familien helfen würde, die sich die Betreuung kaum leisten können.
Natalie Hendrickse, alleinerziehende Mutter, stand monatelang auf Wartelisten für Betreuungszuschüsse für ihren vierjährigen Sohn Sawyer. Manche Wartelisten erstreckten sich über Jahre – sie blieb in einer unsicheren Situation. Mittlerweile erhält sie Unterstützung von der First Presbyterian Church Day School, was es ihr ermöglicht, zu arbeiten und zu studieren.
Die geplante Maßnahme sieht eine Ausweitung von Betreuungsstipendien und außerschulischen Programmen vor. Zudem sollen Kinderbetreuungseinrichtungen finanzielle Hilfen erhalten. Bei einer Zustimmung würde der Plan eine Erhöhung der Grundsteuer um drei Cent pro 100 Dollar Bewertungsgrundlage einführen.
Befürworter betonen, dass fehlende bezahlbare Kinderbetreuung viele Eltern daran hindert, einer Arbeit nachzugehen. Der texanische Staatssenator Royce West unterstützt die Initiative und erklärt, sie gebe den Einwohnern von Dallas County die Möglichkeit, über die Verbesserung der Betreuungsqualität abzustimmen. Hendrickse ist überzeugt, dass Investitionen in die Kinderbetreuung eine stärkere Zukunft für Kinder und Familien schaffen.
Mit ihrem Vorstoß für die Volksabstimmung will das Bündnis die Betreuungskosten für berufstätige Eltern senken. Bei einer Annahme würde die Steuererhöhung erweiterte Stipendien und Fördergelder für Betreuungseinrichtungen finanzieren. Nun liegt es an den Kreiskommissaren, ob der Vorschlag in die Wahl 2026 aufgenommen wird.






