10 May 2026, 20:32

Epstein-Skandal erschüttert Europas Königshäuser: Neue Enthüllungen belasten Monarchien

Schwarzer Text "Die britische Monarchie" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund mit einem schmalen schwarzen Rand.

Epstein-Skandal erschüttert Europas Königshäuser: Neue Enthüllungen belasten Monarchien

Skandale im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein bringen weiterhin tiefe Kontroversen innerhalb europäischer Monarchien ans Licht. Aktuelle Enthüllungen verknüpfen königliche Persönlichkeiten aus dem Vereinigten Königreich, Norwegen, Schweden und darüber hinaus mit dem diskreditierten Finanzier. Die Folgen gefährden nun den Ruf mehrerer Königshäuser, da Vorwürfe der Ausbeutung, finanzieller Gefälligkeiten und systematischer Vertuschungen bekannt werden.

Im Mittelpunkt des Sturms steht Prinz Andrew aus dem Vereinigten Königreich, dessen Verbindungen zu Epstein bereits seit Langem unter die Lupe genommen werden. Doch neue Details deuten darauf hin, dass das Problem weit über Großbritannien hinausreicht und zukünftige Königinnen, Prinzessinnen und sogar weniger bekannte Mitglieder des Adels in bedenkliche Verbindungen verstrickt sind.

Im Vereinigten Königreich soll Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, von Epstein ihre Schulden beglichen bekommen haben. Dokumente und Zeugenaussagen behaupten zudem, sie habe ihre Töchter, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, mehrfach mit ihm bekannt gemacht. Prinz Andrew selbst bleibt unterdessen in Vorwürfe verwickelt, in Epsteins Ausbeutung Minderjähriger verstrickt gewesen zu sein – trotz seiner wiederholten Dementis.

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Norwegens Monarchie sieht sich mit einem eigenen Skandal konfrontiert: Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit und oft als „Bonus-Prinz“ bezeichnet, wird in separaten Vorfällen der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung beschuldigt. Seine Mutter, Mette-Marit – Norwegens zukünftige Königin –, übernachtete einst in Epsteins berüchtigter „Lolita-Villa“ in New York und pflegte eine Freundschaft mit ihm. Diese Verbindungen werfen Fragen auf, wie tief Epsteins Einfluss in die skandinavische Königsfamilie reichte.

In Schweden gerät Prinzessin Sofia wegen ihrer Verbindungen zu Barbro Ehnbom in die Kritik, einer schwedischen Salonlöwin, die als Epsteins lokale Zuhälterin identifiziert wurde. Ehnbom, die angeblich Treffen zwischen Epstein und jungen Frauen arrangierte, wurde von Sofia sogar ausgewählt, um königliche Umgangsformen zu unterrichten. Die Wahl hat Empörung ausgelöst, angesichts von Ehnboms mutmaßlicher Rolle in Epsteins Machenschaften.

Über die Einzelfälle hinaus offenbaren die Skandale ein größeres Muster: Jüngere Royals, die sich für Modernisierung einsetzen, sollen demnach zum Schweigen gebracht oder kaltgestellt worden sein. Stattdessen haben Persönlichkeiten wie König Charles III. versucht, das Image der Monarchie durch Bündnisse mit mächtigen Tech-Eliten – darunter Jeff Bezos – aufzupolieren. Doch diese Bemühungen gehen an den anhaltenden Rassismusvorwürfen innerhalb der Institution vorbei, die zuletzt durch einen Vorfall mit einer royalen Hilfskraft und einer rassistischen Brosche gegen einen schwarzen Gast unterstrichen wurden.

Die Wellen schlagen bis nach ganz Europa: Ermittlungen deuten auf mögliche Verbindungen zu Monarchien in Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Spanien, Liechtenstein und Monaco hin. Zwar sind die Details noch spärlich, doch die schiere Anzahl der beteiligten Länder lässt auf ein Netzwerk von Verbindungen schließen, das noch nicht vollständig aufgedeckt wurde.

Der Fall Epstein hat bereits die Glaubwürdigkeit mehrerer Königshäuser beschädigt, wobei das Vereinigte Königreich und Norwegen mit dem unmittelbarsten Gegenwind konfrontiert sind. Die Anschuldigungen gegen Prinz Andrew, Sarah Ferguson und Marius Borg Høiby – zusammen mit der Verstrickung von Persönlichkeiten wie Mette-Marit und Prinzessin Sofia – zeichnen das Bild tief verwurzelter Probleme innerhalb dieser Institutionen.

Mit jedem neuen Detail wächst der Druck, diese Skandale transparent aufzuarbeiten. Bislang haben die Enthüllungen die Monarchien in die Defensive gedrängt, während das öffentliche Vertrauen weiter schwindet.

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