10 June 2026, 20:04

EU-Agrarreform: Rainer fordert fairen Generationswechsel und stärkere Förderung für junge Landwirt:innen

Rainer lobt EU-Parlament für Landwirtschaftsreform-Vorschläge

EU-Agrarreform: Rainer fordert fairen Generationswechsel und stärkere Förderung für junge Landwirt:innen

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU begrüßt. Der CSU-Politiker lobte die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments dafür, dass sie zentrale Herausforderungen des Sektors aufgegriffen habe. Besonders betonte er die Notwendigkeit, die Zukunft der Landwirtschaft durch einen behutsamen Generationswechsel zu sichern.

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Rainer unterstrich die Bedeutung eines gut gesteuerten Übergangs zwischen älteren und jüngeren Landwirtinnen und Landwirten. Dieser Wandel sei entscheidend für die langfristige Überlebensfähigkeit der Landwirtschaft in ganz Europa, so der Minister.

Darüber hinaus unterstützte Rainer die Pläne, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Er verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus, die für Stabilität unverzichtbar sei. Beide Säulen, so seine Forderung, müssten angemessen finanziert werden, um eine belastbare Agrarpolitik zu gewährleisten.

Der Minister sprach sich dafür aus, kleinere Betriebe im Rahmen der neuen Regelungen bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen. Zudem forderte Rainer eine gezieltere Förderung für junge und neu in den Beruf einsteigende Landwirtinnen und Landwirte. Wettbewerbsfähige Betriebe seien seiner Überzeugung nach essenziell für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit.

Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Unterstützung für Betriebe aller Größenordnungen auszubalancieren und gleichzeitig einen reibungslosen Generationswechsel zu ermöglichen. Rainers Zustimmung signalisiert, dass Deutschland diese Prioritäten mitträgt. Die Änderungen könnten die Zukunft der Landwirtschaft in Europa auf Jahre hinaus prägen.

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