26 April 2026, 03:02

Ex-IGH-Präsident warnt vor neokolonialer Ausbeutung Afrikas und Rechtsstaatskrise

Old book with a detailed map of Africa on its cover, including geographical features and text, set against a black background.

Ex-IGH-Präsident warnt vor neokolonialer Ausbeutung Afrikas und Rechtsstaatskrise

Ein ehemaliger hochrangiger internationaler Richter hat Besorgnis über die Zukunft Afrikas geäußert. Abdulqawi Yusuf, der frühere Präsident des Internationalen Gerichtshofs, warnte in drastischen Worten vor wachsenden Bedrohungen für die Ressourcen und Rechtssysteme des Kontinents. Seine Äußerungen fielen während eines Vortrags an der Kabarak-Universität in Kenia.

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Yusuf sprach im Rahmen der Bonaya Godana Distinguished Lecture und wies dabei auf einen eskalierenden globalen Wettlauf um Afrikas natürlichen Reichtum hin. Er warnte, dass dieser Wettbewerb – wenn er nicht eingedämmt werde – eine neue Welle neokolonialer Ausbeutung auslösen könnte.

Rechtsexperten haben bereits auf eine breitere Krise der Rechtsstaatlichkeit in Afrika hingewiesen. Yusufs Aussagen unterstreichen diese Warnungen und betonen, dass eine unkontrollierte Ausbeutung der Rohstoffe die Souveränität und Stabilität des Kontinents untergraben könnte. Die Hinweise deuten auf mögliche langfristige Folgen für Afrikas wirtschaftliche und rechtliche Unabhängigkeit hin. Ohne strengere Schutzmechanismen könnte der Kontinent vor noch größeren Herausforderungen stehen, seine Ressourcen und rechtlichen Strukturen zu bewahren. Yusufs Vortrag macht deutlich, wie dringend es ist, diese Probleme anzugehen, bevor sie sich weiter verschärfen.

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