FC Erzgebirge Aue verliert 1:2 – Abstieg in die Regionalliga rückt näher
Amelie KrügerAbstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue verliert 1:2 – Abstieg in die Regionalliga rückt näher
FC Erzgebirge Aue erleidet 1:2-Niederlage gegen SV Waldhof Mannheim – Abstieg in die Regionalliga droht
Der FC Erzgebirge Aue hat eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen den SV Waldhof Mannheim kassiert und steht damit im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga mit dem Rücken zur Wand. Die Pleite verlängert die sieglose Serie des Vereins auf über drei Monate – der Abstieg in die Regionalliga scheint nun kaum noch abwendbar.
Marvin Stefaniak hatte die Sachsen in der 44. Minute mit 1:0 in Führung gebracht und kurzzeitig Hoffnung auf den dringend benötigten Dreier gemacht. Doch Waldhof Mannheim kämpfte sich zurück: Lovis Bierschenk glich bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff aus (50.). Den entscheidenden Treffer erzielte Terrence Boyd in der Nachspielzeit – nicht ohne Kontroversen, da die Vorentscheidung des Schiedsrichters umstritten blieb. Mit nur noch acht Spielen vor Saisonende droht Aue nun ein Rückstand von bis zu zehn Punkten.
Seit dem Abstieg in die 3. Liga in der Saison 2022/23 hatte der Verein versucht, die Finanzen zu konsolidieren: Kosten wurden gesenkt, Sponsoren gewonnen und die Schulden um rund zwei Millionen Euro abgebaut. Für die nächste Spielzeit ist ein Budget von zehn Millionen Euro avisiert. Doch trotz aller Bemühungen zeichnet sich der Gang in die Regionalliga immer deutlicher ab.
Die Vereinsführung hat die Mitarbeiter bereits über langfristige Pläne informiert, darunter das Ziel, bis zur Saison 2026/27 wieder in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Geplant sind Investitionen in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro für Stadionmodernisierungen und Kaderverstärkungen, finanziert durch Investoren und regionale Partnerschaften.
Mit nur noch acht Partien wird der Klassenerhalt für Aue zunehmend unwahrscheinlich. Der Club betont zwar, die professionellen Strukturen aufrechterhalten und den direkten Wiederaufstieg anstreben zu wollen – doch der Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau für die kommenden Spielzeiten. Stadionausbau und Kaderplanung bleiben zentrale Bausteine der Strategie, selbst wenn der Abstieg besiegelt sein sollte.






