Frankfurts Europaturm bleibt trotz Rekord-Potenzials für Touristen geschlossen

Frankfurter Fernsehturm bleibt geschlossen - Frankfurts Europaturm bleibt trotz Rekord-Potenzials für Touristen geschlossen
Frankfurts Wahrzeichen Europaturm wird trotz seines Potenzials als Touristenmagnet voraussichtlich nicht für Besucher wiedereröffnet. Die Aussichtsplattform des 3.000 Quadratmeter großen Turms könnte Deutschlands höchste Dachterrasse beherbergen. Doch finanzielle Hürden stehen einer Wiederbelebung des Projekts im Weg.
Die Wiedereröffnung des Europaturms würde schätzungsweise 50 Millionen Euro kosten. Die Bundesregierung hatte zugesagt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen – allerdings nur unter der Bedingung, dass das Land Hessen und die Stadt Frankfurt die fehlenden Mittel aufbringen. Bisher haben sich beide Seiten jedoch nicht zu einer Beteiligung verpflichtet.
Die Frist für die Sicherung der Finanzierung läuft Ende 2025 ab. Ohne Zusage der lokalen Behörden droht das Vorhaben zu scheitern. Während Frankfurt zögert, treiben Städte wie Hamburg und Dresden unter ähnlichen Finanzierungsmodellen die Wiedereröffnung ihrer eigenen Fernsehtürme voran. Deutschlandweit sind nur noch wenige Aussichtstürme für die Öffentlichkeit zugänglich – weitere Schließungen sind zu erwarten, sofern keine Lösungen für die Finanzierung gefunden werden.
Die Zukunft des Europaturms hängt nun von einer Entscheidung Hessens und Frankfurts ab. Sollte bis Ende 2025 keine Einigung erzielt werden, bleibt der Turm geschlossen. Seine einst für Touristen attraktive Aussichtsplattform würde ungenutzt bleiben – trotz seines rekordverdächtigen Potenzials als Eintracht Frankfurt-Attraktion.

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