16 April 2026, 10:07

Handwerk in Steinfurt-Warendorf kämpft mit Kosten, Schwarzarbeit und neuen Vergaberegeln ab 2026

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Handwerk in Steinfurt-Warendorf kämpft mit Kosten, Schwarzarbeit und neuen Vergaberegeln ab 2026

Landrat Dr. Martin Sommer hat kürzlich die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf zu ihrer jährlichen Versammlung im Kreishaus empfangen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drängende Herausforderungen für das lokale Handwerk – von steigenden Kosten bis hin zu neuen Vorschriften, die ab 2026 in Kraft treten.

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Eröffnet wurde die Sitzung mit einer Debatte über die Auswirkungen explodierender Energiepreise, die maßgeblich durch die Spannungen im Iran getrieben werden. Zudem wurden Lieferkettenstörungen und zögerliche Investitionen als wachsende Belastungen für die Unternehmen der Region hervorgehoben.

Ein weiteres zentrales Thema war die Schwarzarbeit, wobei die Teilnehmer eine verschärfte Kontrolle forderten. Gleichzeitig wurde die Bedeutung der dualen Berufsausbildung für junge Menschen betont und ihre Rolle für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstrichen.

Die neuen Vergaberegeln für öffentliche Aufträge, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten, wurden eingehend erörtert. Die Änderungen zielen darauf ab, Prozesse durch Bürokratieabbau und mehr Flexibilität für das Handwerk vor Ort zu vereinfachen.

Während der Gespräche lobten beide Seiten den direkten Austausch als unverzichtbar für eine offene Kommunikation. Die Sitzung endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis zur bewährten, vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Kreis und Handwerkerschaft.

Die Veranstaltung festigte die laufende Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Kreishandwerkerschaft. Die neuen Vergaberegeln, die 2026 eingeführt werden, sollen nun unter Einbeziehung des lokalen Handwerks umgesetzt werden. Die Bekämpfung von Schwarzarbeit und die Förderung der Berufsausbildung bleiben für beide Seiten Prioritäten.

Quelle