07 June 2026, 22:04

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Spitzenverdiener

IG BCE fordert Spitzensteuersatz nur über 100.000 Euro

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Spitzenverdiener

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE, hat eine Reihe von Steuerreformen vorgeschlagen, die sich gezielt an Spitzenverdiener und Superreiche richten. Seine Vorschläge umfassen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, eine Anpassung der Bemessungsgrenze für höhere Besteuerung sowie die Einführung neuer Abgaben auf Vermögen und Erbschaften. Ziel ist es, Schlüsselbereiche wie Infrastruktur und Verteidigung zu finanzieren, ohne die Wirtschaft übermäßig zu belasten.

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Vassiliadis plädiert dafür, den Spitzensteuersatz um zwei bis drei Prozentpunkte anzuheben. Derzeit liegt er bei 42 Prozent; die Erhöhung würde nur die höchsten Einkommen betreffen. Zudem empfiehlt er, die Einkommensgrenze für diesen Steuersatz von derzeit etwa 70.000 Euro auf rund 100.000 Euro Bruttojahreseinkommen anzuheben.

Für Personen mit Einkünften über 200.000 Euro schlägt er eine neue Vermögenssteuer vor. Darüber hinaus fordert er höhere Erbschaftssteuern mit der Begründung, dass Superreiche einen größeren Beitrag zu öffentlichen Investitionen leisten sollten. Zwar räumt er ein, dass Unternehmen Bedenken wegen höherer Steuern auf Betriebsvermögen haben, betont jedoch, dass Sonderabgaben für Wohlhabende dazu beitragen könnten, wichtige Sektoren zu finanzieren.

Die Vorschläge zielen darauf ab, die Steuerlast unter den vermögendsten Bürgern umzuverteilen. Bei Umsetzung würden diese Maßnahmen zusätzliche Einnahmen für Infrastruktur- und Verteidigungsprojekte generieren. Vassiliadis ist überzeugt, dass solche Reformen eine gerechtere Beteiligung der Spitzenverdiener sicherstellen würden.

Quelle