31 May 2026, 13:00

Lagodinsky will die Grünen als Partei des sozialen Liberalismus neu erfinden

Lagodinsky fordert liberale Wende bei den Grünen – zwischen Freiheit und Gemeinschaft

Lagodinsky will die Grünen als Partei des sozialen Liberalismus neu erfinden

Sergey Lagodinsky möchte die Grünen als Partei des sozialen Liberalismus und der Bürgerrechte neu positionieren. Damit stellt er sich bewusst gegen den klassischen Liberalismus der FDP und skizziert einen eigenständigen politischen Weg für seine Partei, der wirtschaftliche Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Lagodinsky sieht die Stärke der Grünen darin, pragmatische Wirtschaftspolitik mit ökologischer Verantwortung und sozialem Ausgleich zu vereinen. Sein Konzept einer innovativen, aber regulierten Marktwirtschaft soll die Partei zwischen freiem Marktliberalismus und staatlicher Steuerung verorten. Dabei betont er, dass die Grünen den Liberalismus anders interpretieren als die FDP – nicht als reine Marktfreiheit, sondern als Balance zwischen individuellen Rechten und kollektivem Handeln.

Der Europaabgeordnete bestreitet, dass das Streben nach Freiheit an Bedeutung verloren habe. Stattdessen plädiert er für eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft, in der Innovation gefördert wird, ohne auf notwendige staatliche Eingriffe in Schlüsselbereichen zu verzichten. Lagodinsky ordnet sich dabei der kommunitaristischen Tradition zu, die individuelle Freiheiten mit den Interessen der Gemeinschaft in Einklang bringen will. Mit seiner Positionierung will Lagodinsky die Grünen als moderne Alternative zu FDP und traditionellen Wirtschaftsmodellen etablieren. Sein Ansatz verbindet liberale Werte mit ökologischer und sozialer Verantwortung – und setzt damit auf einen dritten Weg zwischen Markt und Staat.

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