Martin Hagen wird mit 28 neuer FDP-Landeschef in Bayern – und könnte Generalsekretär werden
Amelie WeberMartin Hagen wird mit 28 neuer FDP-Landeschef in Bayern – und könnte Generalsekretär werden
Martin Hagen übernimmt mit 28 Jahren die Geschäftsführung des FDP-Landesverbands Bayern. Der gebürtige Italiener, der im oberbayerischen Landkreis Rosenheim aufwuchs, zählt seit Jahren zu den prägenden Figuren der bayerischen und bundesweiten Politik.
Seine Karriere begann früh: Bereits mit 17 trat er den Jungliberalen bei und stieg später zu deren bayerischem Vorsitzenden auf. Nun steht er vor einem weiteren Karriereschritt – als möglicher neuer Generalsekretär der FDP. Martin Hagen wurde 1981 in La Spezia, Italien, als Kind deutscher Eltern geboren. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft und Psychologie in München engagierte er sich zunehmend in der Partei. 1998 schloss er sich den Jungliberalen an und übernahm 2004 deren Vorsitz in Bayern.
2018 führte er die FDP zurück in den bayerischen Landtag und leitete anschließend die dortige Fraktion. Während der Coronapandemie gewann er bundesweite Aufmerksamkeit, als er öffentlich Kritik an Markus Söder übte. Seine Position als kritische Stimme stärkte seinen Einfluss innerhalb der Partei.
2024 gründete Hagen gemeinsam mit Kristina Schröder und Andreas Rödder das Thinktank Republik 21. Die Ernennung zum Geschäftsführer des bayerischen FDP-Landesverbands folgt nun auf die voraussichtliche Wahl Wolfgang Kubickis zum Bundesvorsitzenden. Gleichzeitig wird spekuliert, dass Hagen als neuer Generalsekretär der FDP auf Bundesebene nachrücken könnte. Mit seiner langjährigen Erfahrung in Partei und Politik bringt Martin Hagen sowohl organisatorische als auch strategische Kompetenz in seine neuen Aufgaben ein. Seine künftige Rolle als Generalsekretär würde seine Position als eine der zentralen Figuren der FDP weiter festigen – sowohl in Bayern als auch auf Bundesebene.






