13 June 2026, 23:00

Mexikanische Lehrergewerkschaft CNTE lehnt Rentenvorschlag der Regierung ab

CNTE bleibt unnachgiebig: Streik für Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes geht weiter

Mexikanische Lehrergewerkschaft CNTE lehnt Rentenvorschlag der Regierung ab

Die Nationale Koordinierungsstelle der Bildungswerker (CNTE) in Mexiko bleibt unverändert in ihrer Forderung nach der Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes von 2007. Die Gewerkschaft betont, dass dieses Gesetz viele Lehrkräfte ohne finanzielle Absicherung in den Ruhestand gehen lässt und lehnt aktuelle Vorschläge der Regierung kategorisch ab. Die Regierung hatte vorgeschlagen, das Rentensystem PENSIONISSSTE zu stärken, behielt jedoch das umstrittene System der individuellen Konten bei. Diesen Kompromissvorschlag wies die CNTE mit der Begründung zurück, dass nur die vollständige Aufhebung des Gesetzes von 2007 die Probleme lösen werde. Die Gewerkschaft argumentiert, dass der Staat die volle Verantwortung für die Altersvorsorge der Lehrkräfte übernehmen müsse, wie eine Lehrerin aus Chiapas in einer Stellungnahme unterstrich.

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Die CNTE plant nun eine interne Bestandsaufnahme und schließt weitere Proteste nicht aus, um ihre Ziele durchzusetzen. Die Geschlossenheit der Bewegung speist sich aus der gemeinsamen Sorge um die Zukunft der Lehrkräfte, die ohne Rentenanspruch in den Ruhestand gehen müssten. Parallel dazu zeichnen sich bereits weitere Demonstrationen ab, während die Gruppe ihre nächsten Schritte prüft. Die Forderungen der CNTE zielen nicht nur auf die finanzielle Absicherung der Lehrkräfte ab, sondern auch auf die Verteidigung der öffentlichen Bildung sowie die Förderung von Demokratisierungsprozessen in Schulen und der Gesellschaft. Die Gewerkschaft bleibt in ihrer Haltung unnachgiebig und wird weiterhin für die Rücknahme des ISSSTE-Gesetzes kämpfen.

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