Mexiko-Stadt setzt auf neue Gesetze gegen Erpressung und soziale Reformen
Greta WolfMexiko-Stadt setzt auf neue Gesetze gegen Erpressung und soziale Reformen
Mexiko-Stadts Regierungssekretär César Cravioto hat die wichtigsten legislativen Vorhaben der Verwaltung für den lokalen Kongress vorgestellt. Zu den Prioritäten zählen ein Gesetzentwurf gegen Erpressung sowie Fortschritte beim Öffentlichen Fürsorgesystem. Beide Initiativen sollen in den kommenden Wochen vorankommen.
Im April hatte Bürgermeisterin Clara Brugada einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Erpressung eingebracht. Der Vorschlag zielt darauf ab, nötigende Belästigung unter Strafe zu stellen, während gleichzeitig die strengeren Strafen für Erpressung und deren 15 erschwerende Umstände abgeschafft werden sollen. Cravioto erklärte nun, dass das Gesetz vor Ende der aktuellen Legislaturperiode – voraussichtlich innerhalb der nächsten drei Wochen – verabschiedet werden solle.
Die öffentlichen Anhörungen zum Allgemeinen Entwicklungsplan (PGD) sind abgeschlossen, nachdem in Präsenz- und Online-Sitzungen Feedback gesammelt wurde. Die Verwaltung versprach, alle Anregungen – einschließlich der Vorschläge von Oppositionsgruppen – in die Endfassung einzubeziehen. Dieses Dokument wird den Abgeordneten übergeben, doch vertiefte Beratungen und die Abstimmung werden erst in der nächsten Legislaturperiode stattfinden.
Unterdessen hat der Stadtkongress bereits eine Verfassungsänderung gebilligt, die die wirtschaftliche und soziale Bedeutung von Care-Arbeit anerkennt. Cravioto hob zudem die laufenden Bemühungen zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Fürsorgesystems hervor und signalisierte stetige Fortschritte in diesem Bereich.
Der Erpressungs-Gesetzentwurf bleibt eine der dringlichsten Prioritäten, wobei die Abgeordneten eine zügige Verabschiedung anstreben. Der PGD-Entwurf, der öffentliche und oppositionelle Rückmeldungen berücksichtigt, soll bald vorgelegt werden, doch die endgültige Beschlussfassung wird der nächsten Legislaturperiode vorbehalten bleiben. Beide Maßnahmen spiegeln das Bestreben der Verwaltung wider, noch vor Ende der Sitzungsperiode Kriminalität einzudämmen und soziale Unterstützungssysteme zu stärken.






