Mexiko startet Neuverhandlungen zum USMCA-Handelsabkommen mit klaren Zielen
Lukas FrankeMexiko startet Neuverhandlungen zum USMCA-Handelsabkommen mit klaren Zielen
Die mexikanische Regierung hat ihren Konsultationsprozess zur Überprüfung des Handelsabkommens USMCA abgeschlossen. Am Donnerstag, dem 12. Februar, gab Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo im Nationalpalast eine Pressekonferenz, um die nächsten Schritte zu verkünden. Die Behörden verfügen nun über klare Leitlinien für die Verhandlungen mit den USA und Kanada.
Außenminister Marcelo Ebrard bestätigte das Ende der Konsultationsphase. Über 30 Industriezweige hatten sich beteiligt, darunter Gewerkschaften, Arbeitnehmerverbände und Vertreter der Landwirtschaft. Er bezeichnete das Ergebnis als einen klaren Auftrag zur Aktualisierung des Abkommens.
Ebrard sprach auch die Handelskonflikte mit den USA an. Die aktuellen Zölle auf Stahl und Aluminium nannte er dysfunktional und kostspielig für beide Volkswirtschaften. In Gesprächen mit amerikanischen Vertretern setzte er sich für Anpassungen der Zölle ein, insbesondere im Automobilsektor.
Die Unterstützung für die Überprüfung des USMCA scheint groß zu sein. Ebrard betonte, dass alle beteiligten Parteien einer Weiterführung zustimmten. Ziel sei es nicht, das Abkommen aufzugeben, sondern es für eine bessere wirtschaftliche Zusammenarbeit zu optimieren.
Die Ergebnisse der Konsultationen ebnen den Weg für formelle Gespräche mit den US-amerikanischen und kanadischen Partnern. Die mexikanische Regierung wird sich nun auf die Neuverhandlung von Zöllen und branchenspezifischen Verbesserungen konzentrieren. Der Prozess soll die Handelsbeziehungen stärken und gleichzeitig die Kosten für Schlüsselbranchen senken.






