23 June 2026, 23:02

Minderheitsaktionäre kämpfen gegen Corus-Rekapitalisierung vor der CRTC

CRTC sollte Corus' Rekapitalisierungsplan ablehnen, sagen Minderheitsaktionäre

Minderheitsaktionäre kämpfen gegen Corus-Rekapitalisierung vor der CRTC

Eine Gruppe von Minderheitsaktionären fordert die CRTC auf, den vorgeschlagenen Rekapitalisierungsplan von Corus Entertainment Inc. zu blockieren. Sie argumentieren, dass das Vorhaben die Kontrolle über die lizenzierten Programmdienste des Unternehmens grundlegend verändern könnte. Die Gruppe vertritt etwa 5 % der Class-B-Aktionäre von Corus und hält mehr als 10 Millionen Aktien.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut Plan würden einige Gläubiger von Corus Schulden in Höhe von rund 500 Millionen Dollar erlassen. Im Gegenzug erhielten sie 99 % der Anteile an einer neuen Muttergesellschaft. Bestehende Aktionäre müssten ihre aktuellen Anteile gegen die verbleibenden 1 % eintauschen. Das Oberste Gericht von Ontario hat die Rekapitalisierung bereits im März 2026 genehmigt.

Die Minderheitsaktionäre haben der CRTC eine Liste mit Bedingungen vorgelegt, die diese prüfen soll. Dazu zählen Schutzmaßnahmen für redaktionelle Vielfalt, lokale Nachrichten und regionale Angebote. Zudem äußerten sie Bedenken gegenüber Canso Investment Counsel Ltd., die im neuen Gefüge über 44 % der Stimmrechte kontrollieren würde.

Die CRTC prüft die Transaktion derzeit. Interessierte Parteien können bis zum 24. Juni 2026 Stellungnahmen zum Vorschlag einreichen. Falls genehmigt, würde das Geschäft die effektive Kontrolle über Corus und seine Tochtergesellschaften auf die neue Eigentümergruppe übertragen. Die Einwände der Minderheitsaktionäre konzentrieren sich auf mögliche Änderungen in der Unternehmensführung und bei den Serviceverpflichtungen. Die Entscheidung der CRTC wird darüber bestimmen, ob die Rekapitalisierung umgesetzt wird.

Lesen Sie auch:

Quelle