Neubauten in Deutschland setzen 2025 auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen
Lukas FrankeNeubauten in Deutschland setzen 2025 auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen
Deutschlands Neubauten setzen zunehmend auf erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung
Im Jahr 2025 werden mehr als drei Viertel der genehmigten Wohnprojekte auf nachhaltige Energiequellen setzen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Dieser Wandel spiegelt die wachsende Abkehr von herkömmlichen fossilen Brennstoffen wider.
Noch 2022 nutzte über die Hälfte des deutschen Wohnungsbestands Erdgas als primäre Heizquelle. Bis 2024 sank dieser Anteil bei Neubauten auf 69,4 %. 2025 hat sich der Trend weiter beschleunigt: Erneuerbare Energien versorgen nun 78,2 % der neu errichteten Wohnhäuser und 87,0 % aller genehmigten Wohngebäude.
Wärmepumpen dominieren den Neubausektor Sie sind in diesem Jahr mit 73,6 % die häufigste Heizungsart in neuen Wohngebäuden. Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil sogar bei 77,9 %, bei Zweifamilienhäusern bei 87,4 %. In Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten setzen 52,7 % auf Wärmepumpen.
Erdgas verliert weiter an Bedeutung In den genehmigten Wohnprojekten 2025 spielt es mit nur noch 2,2 % kaum eine Rolle. Selbst bei den fertiggestellten Neubauten nutzen lediglich 10,5 % Erdgas als Hauptheizquelle.
Die Zahlen zeigen: Im deutschen Wohnungssektor vollzieht sich ein klarer Wandel. Erneuerbare Energien dominieren die Heizsysteme in Neubauten, wobei Wärmepumpen die Entwicklung vorantreiben. Zwar setzt nur ein kleiner Teil des bestehenden Wohnungsbestands auf nachhaltige Lösungen – doch bei Neubauten erfolgt der Umstieg rasant.






