Neue Wasserstoff-Pipeline soll Salzgitter-Stahlwerk bis 2029 mit grüner Energie versorgen
Greta WolfNeue Wasserstoff-Pipeline soll Salzgitter-Stahlwerk bis 2029 mit grüner Energie versorgen
Die Ontras Gastransport GmbH plant den Bau einer neuen 68 Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline von Wefensleben nach Salzgitter. Das Vorhaben soll das Stahlwerk Salzgitter mit sauberer Energie versorgen. Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, vorbehaltlich der formellen Genehmigung nach Planungsrecht.
Die Leitung wird auf einer Strecke von 68 Kilometern mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern durch die Landkreise Helmstedt, Wolfenbüttel und Salzgitter verlaufen. Sie ist Teil eines größeren Wasserstoffnetzes, das sich über rund 600 Kilometer durch Ost- und Mitteldeutschland erstrecken soll.
Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird Ontras die geplante Trasse auf Lebensräume des Europäischen Hamsters untersuchen. Das Unternehmen hat bereits die benötigten Rohre für das Projekt bestellt, dessen Inbetriebnahme für Dezember 2029 geplant ist.
Hauptzweck der Pipeline ist die Versorgung des Salzgitter-Stahlwerks mit Wasserstoff. Damit unterstützt das Vorhaben die Bemühungen, die Industrieemissionen durch den Umstieg auf klimafreundlichere Energieträger zu reduzieren.
Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland dar. Bei Genehmigung wird die Pipeline den Wandel der Stahlindustrie weg von fossilen Brennstoffen vorantreiben. Der Betrieb soll bis Ende 2029 aufgenommen werden.






