08 May 2026, 18:06

Neues DRK-Fahrzeug macht letzte Wünsche schwerkranker Menschen wahr

Alter medizinischer Dokument mit rotem Kreuzsymbol, Stempeln, Logo und handgeschriebener Text.

Neues DRK-Fahrzeug macht letzte Wünsche schwerkranker Menschen wahr

Das Deutsche Rote Kreuz in Gifhorn stellt neues Fahrzeug für die Initiative „Wünsche in Bewegung“ vor

Die Initiative „Wünsche in Bewegung“ des Deutschen Roten Kreuzes in Gifhorn hat ein neues Fahrzeug präsentiert, das seit 2017 Menschen in der Palliativversorgung dabei unterstützt, sich letzte Wünsche zu erfüllen. Das speziell gestaltete Fahrzeug soll den Komfort und die Barrierefreiheit für Patientinnen und Patienten auf ihren besonderen Fahrten verbessern.

Bisher ermöglichte das Projekt 35 Ausflüge, die für die Betroffenen eine tiefe persönliche Bedeutung hatten. Die Wünsche reichten von Besuchen malerischer Orte bis hin zur Teilnahme an Hochzeiten oder Fußballspielen. Nach wie vor gehen neue Anfragen ein – ein Zeichen für die anhaltende Wirkung der Initiative.

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Im Gegensatz zu herkömmlichen Krankenwagen fällt das neue Fahrzeug durch seitliche Fenster und ein einladenderes Design auf. Dennoch erfüllt es alle medizinischen Standards und entspricht der DIN EN 1789 für den sicheren Patiententransport. Im Innenraum gibt es Platz für einen persönlichen Rollstuhl, und eine integrierte Soundanlage sorgt für ein besonderes Erlebnis während der Fahrt.

Das Fahrzeug wurde ausschließlich durch Spenden finanziert und markiert einen wichtigen Schritt für das 13-köpfige Ehrenamtsteam. Für die Freiwilligen ist es eine Möglichkeit, der Mission des Projekts – Würde und Komfort für schwerkranke Menschen zu schaffen – noch näherzukommen. Langfristig bleibt die Initiative jedoch auf kontinuierliche finanzielle Unterstützung durch Spender angewiesen.

Mit dem neuen Fahrzeug kann „Wünsche in Bewegung“ sein Angebot ausweiten und die Qualität jeder einzelnen Fahrt weiter verbessern. Da keine staatlichen Mittel fließen, ist das Projekt auf die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen, um auch in Zukunft letzte Wünsche zu erfüllen. Spenden bleiben unverzichtbar, um den Service für Palliativpatienten aufrechtzuerhalten.

Quelle