09 May 2026, 01:01

Spencer Pratt will Bürgermeister von Los Angeles werden – ohne politische Erfahrung

City of Chicago Mayor Lori Lightfoot speaks at a press conference in front of a fire truck, with a masked audience and podium equipment visible.

Spencer Pratt will Bürgermeister von Los Angeles werden – ohne politische Erfahrung

Spencer Pratt, bisher vor allem aus der Unterhaltungsbranche bekannt, kandidiert nun für das Bürgermeisteramt von Los Angeles. Seine Entscheidung, in die kommunale Politik zu wechseln, folgte einem persönlichen Einschneideerlebnis – dem Brand seines Hauses während der verheerenden Waldbrände im Jahr 2022.

Die Wahl am 2. Juni wird zeigen, ob der politische Quereinsteiger direkt das Rennen macht oder ob es zu einer Stichwahl kommt. Pratt zieht Parallelen zu Barack Obama, der ebenfalls ohne klassische politische Karriere in die Politik einstieg. Der Kandidat gibt sich zuversichtlich: Öffentlich erklärte er, mit 51 Prozent der Stimmen direkt zu gewinnen. Sollte jedoch kein Bewerber die absolute Mehrheit von über 50 Prozent erreichen, ist eine Stichwahl für den 3. November vorgesehen.

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Sein Wahlkampf konzentriert sich auf konkrete lokale Herausforderungen. Dazu zählen die dringend notwendige Sanierung der Straßen, die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie die Wiederherstellung einer stabilen Stromversorgung in der Metropole. Am Mittwoch, dem 1. Juni, trifft Pratt in einer Live-Debatte auf die amtierende Bürgermeisterin Karen Bass, die ebenfalls zur Wahl steht.

Der Wechsel in die Politik markiert für Pratt einen radikalen Neuanfang. Bisher vor allem als Reality-TV-Persönlichkeit bekannt, setzt er nun auf seine Überzeugungskraft und ein Programm, das sich eng an den Sorgen der Bürger orientiert. Ob seine Strategie aufgeht, wird sich in wenigen Tagen zeigen. Die Abstimmung am 2. Juni entscheidet nicht nur über Pratts politischen Aufstieg, sondern auch über die künftige Ausrichtung der Stadt. Ein direkter Sieg des Quereinsteigers wäre ein Novum in der Geschichte von Los Angeles – ein Zeichen dafür, dass auch ohne politische Vorerfahrung ein höheres Amt erreichbar ist.

Falls keine klare Mehrheit zustande kommt, müssen sich die Wähler im November erneut zwischen den Kandidaten entscheiden.

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