14 June 2026, 03:01

Neues Kalifornien-Gesetz: Baumärkte müssen über ICE-Razzien berichten

Neuer REPAIR Act: Kaliforniens Kampf um Transparenz bei ICE-Razzien in Baumärkten

Neues Kalifornien-Gesetz: Baumärkte müssen über ICE-Razzien berichten

Die kalifornische StaatsSenatorin Sasha Reneé Pérez hat den REPAIR Act (SB 1103) eingebracht. Das geplante Gesetz soll große Baumärkte verpflichten, über Abschiebeoperationen auf ihrem Gelände zu berichten und die Transparenz in solchen Fällen erhöhen. Der REPAIR Act würde nicht nur die Meldung von Abschiebeoperationen vorschreiben, sondern auch die Informationspflicht über Überwachungspraktiken, den Datenaustausch mit Behörden und den Umgang von Mitarbeitern mit Bundesbehörden wie ICE umfassen. Ziel ist es, die Verantwortlichkeit bei solchen Einsätzen in großen Einzelhandelsketten zu stärken.

Ein konkreter Vorfall unterstreicht die Dringlichkeit des Gesetzes: Carlos Roberto Montoya Valdez starb im vergangenen Jahr während einer Razzia der Einwanderungsbehörde ICE in einem Home-Depot-Markt in Monrovia. Valdez floh vor der Operation und wurde auf der Interstate 210 von einem Auto erfasst. Ein Sprecher von Home Depot betonte, das Unternehmen beteilige sich nicht an Abschiebeoperationen und werde vor solchen Einsätzen in seinen Filialen nicht vorgewarnt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Home Depot selbst gibt an, Kennzeichenleser ausschließlich zur Diebstahlsprävention und Sicherheit einzusetzen. Ein Zugriff durch Bundesbehörden finde dabei nicht statt. Der REPAIR Act zielt darauf ab, die Transparenz und Rechenschaftspflicht bei Abschiebeoperationen in großen Einzelhandelsgeschäften zu verbessern. Mit dem Gesetz sollen künftig klare Regelungen für den Umgang mit solchen Vorfällen geschaffen werden.

Lesen Sie auch: