OSZE-Chef Cassis sucht in Moskau nach Wegen für Ukraine-Frieden
Der schweizerische Außenminister Ignazio Cassis ist als amtierender OSZE-Vorsitzender zu einem zweitägigen Besuch in Moskau eingetroffen. Die Reise folgt auf jüngste Gespräche in Kiew mit ukrainischen Führungskräften, bei denen es um die Förderung von Friedensverhandlungen im andauernden Konflikt ging.
Während des Besuchs traf Cassis mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow zusammen, um Wege zu einer gerechten und dauerhaften Friedenslösung in der Ukraine zu erörtern. Beide Seiten betonten die Bedeutung des Dialogs und die Einhaltung des Völkerrechts.
Auch Feridun Sinirlioğlu, Generalsekretär der OSZE, nahm an den Gesprächen teil. Im Mittelpunkt stand die mögliche Rolle der Organisation bei der Vermittlung in den Verhandlungen sowie die Förderung eines inklusiven Multilateralismus.
Zuvor hatte Cassis Kiew besucht, wo er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Außenminister Andrij Sybiha ausgetauscht hatte. Der Besuch des Schweizer Ministers in Moskau unterstreicht die Bemühungen, alle am Konflikt beteiligten Parteien einzubinden.
Die Gespräche in Moskau machten die Notwendigkeit fortgesetzter diplomatischer Initiativen deutlich. Die Treffen von Cassis mit russischen und ukrainischen Vertretern zielen darauf ab, eine Lösung auf der Grundlage des Völkerrechts zu unterstützen. Die OSZE bleibt ein zentraler Akteur, um den Dialog zwischen den Konfliktparteien zu fördern.






