Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen im Juli 2026 zu umstrittenem Gesteinsabbau
Lukas FrankeRheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen im Juli 2026 zu umstrittenem Gesteinsabbau
Öffentliche Anhörungen zur Initiative „Rheinfelden 20plus“ finden im Juli 2026 statt. Das Vorhaben, das von der naturenergie hochrhein AG eingereicht wurde, sieht vor, an zwei Abbaustellen jeweils rund 35.000 Kubikmeter Gestein zu entfernen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre dauern. Entlang des deutschen Rheinufers werden zwei temporäre Anlegestellen eingerichtet, um den Materialtransport während der Arbeiten zu organisieren.
In den Anhörungen werden Stellungnahmen und Einwände von Kommunalverwaltungen, Unternehmen und Anwohnern behandelt. Im Mittelpunkt stehen die ökologischen Auswirkungen auf den Oberrhein sowie Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Gewässer. Ob die Öffentlichkeit teilnehmen darf, hängt jedoch von der Zustimmung der formal am Verfahren beteiligten Parteien ab.
Die Anhörungen bieten eine Plattform, um sowohl die Vorteile als auch die Risiken des Projekts zu diskutieren. Die getroffenen Entscheidungen könnten die Zukunft der Wasserkraft in der Region prägen und bestimmen, wie mit Umweltbedenken umgegangen wird. Zudem werden sie den Bauzeitplan und den öffentlichen Zugang zu den Verfahren beeinflussen.






