Rumänische Einbrecherbande in der Schweiz nach Millionenraub zerschlagen
Greta WolfRumänische Einbrecherbande in der Schweiz nach Millionenraub zerschlagen
Die Polizei in Luzern hat ein rumänisches Verbrechernetzwerk zerschlagen, dem eine Serie von Einbrüchen mit hohem Schadenswert in der gesamten Schweiz vorgeworfen wird. Die Bande soll zwischen 2024 und 2025 bei Überfällen auf Juweliergeschäfte und Handyläden Waren im Wert von über 1,7 Millionen Schweizer Franken gestohlen haben. Neun Männer im Alter von 32 bis 49 Jahren stehen nun in Verbindung mit den Ermittlungen.
Die Gruppe hatte Einkaufszentren in fünf Kantonen ins Visier genommen: Luzern, St. Gallen, Zürich, Thurgau und Aargau. Bei mindestens 14 Einbrüchen erbeuteten sie Schmuck, Parfüms und Mobiltelefone. Ein Großteil der gestohlenen Ware wurde nach Rumänien geschmuggelt und dort verkauft.
Drei Verdächtige wurden im April 2025 nach einem Raubüberfall im Warenhaus Manor im Emmen Center festgenommen. Bei einer gemeinsamen Polizeiaktion konnten später sechs weitere Mitglieder identifiziert werden, gegen die nun internationale Haftbefehle vorliegen. Die Ermittler beschlagnahmten zudem Einbruchswerkzeuge, Funkgeräte und Kleidung, die bei den Straftaten verwendet wurden.
Die Einbrüche verursachten Sachschäden in Höhe von etwa 270.000 Schweizer Franken. Die Behörden verfolgen weiterhin die Spur der gestohlenen Güter und jagen die flüchtigen Verdächtigen.
Die Zerschlagung der Bande ist das Ergebnis einer abgestimmten Aktion der Schweizer Strafverfolgungsbehörden. Neun Personen müssen sich nun wegen der Einbrüche verantworten, einige befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei versucht, das gestohlene Eigentum zurückzuholen und alle Verdächtigen vor Gericht zu bringen.






