Russland signalisiert Dialogbereitschaft – doch unter strengen Auflagen
Greta WolfRussland signalisiert Dialogbereitschaft – doch unter strengen Auflagen
Russland hat Signalbereitschaft für einen Dialog mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gezeigt. Der Kreml hat dabei klare Bedingungen für künftige Verhandlungen festgelegt, die keine Ultimaten oder einseitigen Forderungen zulassen. Präsident Wladimir Putin hat sich offen für Gespräche mit europäischen Regierungen gezeigt. Er erwartet, dass diese die ersten diplomatischen Schritte einleiten. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, Moskau werde keine Ultimaten oder moralische Belehrungen in den Diskussionen akzeptieren.
Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, hat unterdessen einen direkten Kommunikationskanal nach Moskau eingerichtet. Russland wird nur dann an Verhandlungen teilnehmen, wenn die andere Seite echte Gesprächsbereitschaft zeigt. Der Ball liegt nun im europäischen Feld, um den nächsten Zug in den möglichen Gesprächen zu machen. Der Ausgang dieser möglichen Gespräche bleibt jedoch ungewiss.
Lesen Sie auch:
- Ukraine-Debatte in der EU: Zwischen Assoziierung und voller Mitgliedschaft
- Ukraine-Debatte: EU-Mitgliedschaft oder assoziierte Partnerschaft?
- Tschechien lehnt Istanbul-Konvention ab – neuer Schutzplan gegen häusliche Gewalt
- Russland signalisiert Dialogbereitschaft mit der EU – doch unter harten Bedingungen






