Sachsen-Anhalts Kommunen reichen Jahresabschlüsse deutlich pünktlicher ein als je zuvor

Kommunen holen im Jahresabschluss auf - Sachsen-Anhalts Kommunen reichen Jahresabschlüsse deutlich pünktlicher ein als je zuvor
Kommunen in Sachsen-Anhalt legen Jahresabschlüsse pünktlicher vor
Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben deutliche Fortschritte bei der fristgerechten Einreichung ihrer Nachrichten aktuell gemacht. Bis Ende September 2022 waren fast 86 Prozent der für 2021 erforderlichen Berichte eingereicht worden – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.
Die Zunahme der pünktlichen Abgaben folgt auf strengere gesetzliche Vorgaben, die 2022 eingeführt wurden. Sachsen-Anhalt setzte klarere Spiegel, engere Fristen und Sanktionen bei Verspätungen durch. Gleichzeitig unterstützte das Land die Kommunen mit Schulungsprogrammen und digitalen Hilfsmitteln, um die Umsetzung der neuen Regeln zu erleichtern.
Bis September 2022 gingen 1.918 Jahresabschlüsse ein – gegenüber 1.724 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Bemühungen um eine bessere Einhaltung der Vorgaben sind Teil einer langfristigen Strategie zur Modernisierung der kommunalen Haushaltsführung. Seit 2013 sind die Behörden in der Region verpflichtet, auf eine doppische Buchführung umzustellen. Dieses System ersetzt ältere Methoden, indem es Einnahmen, Ausgaben und Vermögen transparenter erfasst. Nach den neuen Regeln müssen die Kommunen zudem eine Eröffnungsbilanz erstellen und ihre Finanzberichte jährlich aktualisieren. Ziel der Änderungen ist es, einen über die Jahre entstandenen Rückstau an überfälligen Berichten abzubauen. Die Behörden arbeiten daran, diese Verzögerungen aufzuarbeiten und sich gleichzeitig an die aktualisierten Rechnungslegungsstandards anzupassen.
Die verschärften Maßnahmen und die zusätzliche Unterstützung haben zu einem deutlichen Anstieg der fristgerechten Einreichungen geführt. Mit fast 86 Prozent der Berichte für 2021, die bis zum Stichtag vorlagen, kommen die Kommunen in Sachsen-Anhalt der vollständigen Erfüllung der Vorgaben näher. Das Land beobachtet die Entwicklung weiterhin, während das neue Haushaltssystem vollständig etabliert wird.

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