08 June 2026, 00:28

Scharfe Kritik an geplanten Kürzungen der Wohnungsbeihilfen durch die Bundesregierung

Paritätischer Verein: Wohnkostensenkung treibt Menschen in Armut

Scharfe Kritik an geplanten Kürzungen der Wohnungsbeihilfen durch die Bundesregierung

Die Pläne der Bundesregierung, die Wohnungsbeihilfen um eine Milliarde Euro zu kürzen, stoßen auf scharfe Kritik. Klaus Rock, eine führende Stimme in der Sozialpolitik, warnte, dass dieser Schritt die Armut verschärfen statt Haushaltsprobleme zu lösen werde. Er bezeichnete den Vorschlag als „höchst besorgniserregend“ und unwirksam, um die eigentlichen finanziellen Herausforderungen anzugehen.

Rock argumentierte, dass die Kürzungen bei den Wohnungsbeihilfen noch mehr Menschen in die Grundsicherung drängen würden. Diese Entwicklung würde alle Einsparungen zunichtemachen, ohne dass der Staatshaushalt spürbar entlastet würde. Er betonte, dass über eine Million Haushalte auf diese Leistungen angewiesen seien, um ihre Wohnungen zu halten.

Viele finanziell kämpfende Familien geben bereits fast die Hälfte ihres Einkommens für Miete aus. Rock machte die steigenden Kosten für Sozialleistungen an gescheiterten Mietpreisbremse und explodierenden Wohnungspreisen fest. Zudem wies er darauf hin, dass große Wohnungsunternehmen bis zu 200 Euro pro Wohnung an Aktionäre ausschütten – mitfinanziert von den Steuerzahlern.

Statt die Unterstützung zu kürzen, forderte Rock die Regierung auf, die hohen Mieten direkt zu bekämpfen. Die geplanten Kürzungen nannte er „symbolische Politik“, die dem Haushalt kaum nütze, aber echten Schaden bei bedürftigen Haushalten anrichte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die vorgesehenen Einschnitte treffen besonders Regionen, in denen die Armutsgefahr bereits hoch ist. Rocks Warnungen unterstreichen die Gefahr wachsender Not unter einkommensschwachen Mietern. Ohne Kurskorrektur bei der Mietenpolitik droht die finanzielle Belastung der Haushalte weiter zu steigen.

Lesen Sie auch:

Quelle