Söder fordert radikale Steuerreform: 10 Prozent Körperschaftsteuer ab 2026

Vor CSU-Fraktion: Söder fordert Beschleunigung der Unternehmenssteuerreform - Söder fordert radikale Steuerreform: 10 Prozent Körperschaftsteuer ab 2026
In der deutschen Regierungskoalition hat die Debatte über die Senkung der Unternehmenssteuern an Schärfe gewonnen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) drängt auf schnellere Reformen, darunter eine rückwirkende Absenkung zum Januar 2026. Doch der offizielle Koalitionsplan sieht weiterhin eine schrittweise Reduzierung von 15 auf 10 Prozent ab 2028 vor – ohne eine aktuelle Regelung zur Rückwirkung.
Langfristig plant die Koalition, die Körperschaftsteuer stufenweise bis auf 10 Prozent im Jahr 2032 zu senken. Söder hingegen fordert seit Längerem eine sofortige und rückwirkende Absenkung auf 10 Prozent ab Anfang 2026. Sein Vorschlag umfasst zudem eine Senkung der Stromsteuer für alle Bürger ab kommendem Jahr; die geschätzten Gesamtkosten lägen demnach unter 10 Milliarden Euro.
Zur Finanzierung schlägt Söder vor, das umstrittene Heizungsgesetz fallen zu lassen. Doch der Widerstand der SPD, die Haushaltsbedenken geltend macht, blockiert bisher jede Beschleunigung der Steuerreform. Zwar unterstützen Teile der Union, etwa die CDU, frühere Steuersenkungen – rechtlich ist eine Rückwirkung jedoch nicht vorgesehen. Die Position der Bundesregierung bleibt unverändert: Die schrittweise Absenkung von 15 auf 10 Prozent beginnt 2028, eine Anwendung auf 2026 ist nicht geplant. Die Gespräche dauern an, doch eine Einigung auf eine Vorverlegung steht aus.
Vorerst hält die Koalition an ihrem gestuften Zeitplan für 2028 fest. Söders Forderung nach einer rückwirkenden Senkung ab 2026 stößt vor allem bei der SPD auf Widerstand. Ohne Konsens bleibt der ursprüngliche Fahrplan bestehen – Unternehmen müssen sich somit auf Änderungen ab zwei Jahren einstellen.

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