21 April 2026, 00:13

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel in Washington, D.C. am 21. Januar 2020.

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben

Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in München zur sechsten jährlichen Marsch für das Leben-Demonstration. Die Teilnehmer forderten strengere Schutzmaßnahmen für ungeborenes Leben und warben für das, was sie als eine "Kultur des Lebens" bezeichnen. Die Veranstaltung zog sowohl Befürworter als auch Gegner an, wobei die Polizei unterschiedliche Teilnehmerzahlen für beide Seiten schätzte.

Laut den Organisatoren nahmen etwa 7.000 Menschen an dem Marsch teil, die Polizei ging jedoch von rund 4.500 Teilnehmern aus. Viele trugen Schilder und Transparente gegen Abtreibung, während Redner die Notwendigkeit betonten, das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu schützen. Silja Fichtner, Vorsitzende von Stimme der Ungeborenen, richtete sich an die Menge und unterstrich die Kernbotschaft der Bewegung.

Mehrere römisch-katholische Bischöfe übermittelten Grußbotschaften zur Unterstützung der Veranstaltung. Prominente Persönlichkeiten wie Heiner Wilmer, der Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, und Reinhard Kardinal Marx, der Münchner Erzbischof, hielten sich jedoch mit öffentlichen Bekundungen zurück. Zu den Rednern zählte Mathias von Gersdorff, ein katholischer Journalist, der für seine konservativen Ansichten bekannt ist.

Auch der Widerstand gegen den Marsch war sichtbar: Rund 1.500 Gegenprotestierende versammelten sich in der Nähe und äußerten ihre Ablehnung der Position der Veranstaltung. Trotz der unterschiedlichen Standpunkte verlief die Demonstration ohne größere Zwischenfälle.

Der nächste Marsch für das Leben ist bereits geplant – am 19. September sollen Veranstaltungen in Berlin und Köln stattfinden. Die Münchner Demonstration unterstrich die anhaltenden Debatten über Abtreibung und den Schutz ungeborenen Lebens. Mit den kommenden Kundgebungen wollen Organisatoren und Teilnehmer die öffentliche Diskussion weiter vorantreiben. Polizei und Veranstalter werden voraussichtlich weiterhin die Teilnehmerzahlen und die Sicherheit bei diesen Zusammenkünften im Blick behalten.

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