Trump trifft Xi in China – mit überraschendem Nvidia-Gast an Bord
US-Präsident Donald Trump ist in China eingetroffen, um hochrangige Gespräche mit Staatspräsident Xi Jinping zu führen. Der ursprünglich für März geplante Besuch war aufgrund der zunehmenden Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran verschoben worden. Auf dem Weg nach China legte Trump einen kurzen Tankstopp in Alaska ein – mit einem unerwarteten Begleiter: Nvidia-Chef Jensen Huang.
Die Reise begann mit einem technischen Zwischenstopp am Ted-Stevens-Flughafen in Anchorage am Dienstag. Die Präsidialmaschine landete dort zur Betankung, bevor es weiter nach China ging. Während des Aufenthalts stieg Jensen Huang, der Vorstandsvorsitzende des Technologiekonzerns Nvidia, an Bord, um sich der US-Delegation anzuschließen.
Das Weiße Haus hatte Huang zunächst nicht auf der Liste der teilnehmenden Wirtschaftsvertreter geführt. Ein Sprecher von Nvidia bestätigte später seine Anwesenheit und erklärte, Huang sei auf Einladung Trumps gekommen, um die Ziele der Regierung zu unterstützen. Seine kurzfristige Teilnahme bringt eine technologische Perspektive in die Gespräche ein.
Am Donnerstag und Freitag wird Trump mit Xi zusammenkommen, wobei der Iran ganz oben auf der Agenda steht. Gegenüber Journalisten kündigte Trump ein „längeres Gespräch“ über das Vorgehen des Irans an. Die USA drängen China, auf Teheran einzuwirken, damit die Straße von Hormus – eine lebenswichtige Schifffahrtsroute – wieder geöffnet wird.
Die Treffen zwischen Trump und Xi konzentrieren sich auf die Rolle des Irans in den regionalen Spannungen. Huangs Beteiligung deutet jedoch darauf hin, dass auch wirtschaftliche und technologische Themen eine Rolle spielen könnten. Die Ergebnisse der Gespräche könnten sowohl die diplomatischen Beziehungen als auch die globalen Handelsrouten beeinflussen.






