25 April 2026, 06:13

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Plakat, das Berlin, Deutschland, zeigt, mit einer Statue, Gebäuden, einem Turm, Menschen, Fahrzeugen auf der Straße und einer Brücke, mit Text, der Informationen über die Stadt enthält.

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Die Versteigerung des Quartier 206, eines zentralen Teils der Berliner Friedrichstadt-Passage, ist gescheitert, nachdem das höchste Gebot deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Das Objekt, das auf etwa 187 Millionen Euro geschätzt wird, zog lediglich zwei Angebote an – das höchste lag bei nur 40 Millionen Euro.

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Das Amtsgericht Mitte lehnte den Verkauf ab, da die Gebote unter 50 Prozent des Marktwerts der Immobilie blieben. Statt den Zuschlag zu erteilen, vertagte das Gericht seine Entscheidung bis Freitag. Damit bleibt den Beteiligten zwei Wochen Zeit, um gegen den Beschluss vor dem Landgericht Berlin Widerspruch einzulegen.

Das Quartier 206 liegt zwischen dem ehemaligen Galeries Lafayette und dem Quartier 205 und bildet damit einen zentralen Baustein der Friedrichstadt-Passage. Trotz der erstklassigen Lage gelang es nicht, konkurrenzfähige Angebote zu generieren – die Zukunft des Objekts bleibt vorerst ungewiss.

Mit dem gescheiterten Bieterverfahren bleibt das Quartier 206 vorerst unverkäuflich, rechtliche Schritte sind jedoch weiterhin möglich. Die endgültige Entscheidung des Gerichts, die für diesen Freitag erwartet wird, wird über die nächsten Schritte für die prominente Berliner Immobilie entscheiden.

Quelle