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Kreuzsymbole, Papiere und Schlüsselanhänger auf einer Glasplatte.

Wie Kreuzworträtsel seit 1913 die Welt und Deutschland eroberten

Kreuzworträtsel begeistern und fordern Lösende seit über einem Jahrhundert. Was 1913 als einfaches Wortspiel begann, ist für Millionen Menschen längst zu einem täglichen Ritual geworden. Ob in Zeitungen oder auf digitalen Plattformen – die Beliebtheit dieser Rätsel ist ungebrochen.

Das erste Kreuzworträtsel erschien am 21. Dezember 1913 im Weihnachtsbeilage der New York World. Entworfen hatte es Arthur Wynne, ein in Liverpool geborener Journalist, der sich von einem Spiel seines Großvaters inspirieren ließ. Diese frühe Version bestand aus waagerechten und senkrechten Feldern, getrennt durch schwarze Kästchen, wobei Hinweise den Weg zu den richtigen Begriffen wiesen.

In Deutschland setzten sich Kreuzworträtsel später durch: 1925 veröffentlichte die Zeitschrift Berliner Illustrierte Zeitung das erste Rätsel dieser Art. Der Journalist Rudolf Mutschmann machte die Idee hierzulande bekannt. Seitdem sind Kreuzworträtsel fester Bestandteil vieler Publikationen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Varianten: Schwedische Rätsel platzieren die Fragen direkt im Gitter, während die amerikanische Version mit separaten Hinweislisten arbeitet. Auch andere Wortspiele wie Silbenrätsel, Zahlenrätsel oder Gitterkreuze fanden ihre Anhänger.

Heute boomen Kreuzworträtsel in Print und online. Zahlreiche Websites bieten digitale Versionen an, sodass Enthusiasten jederzeit rätseln können. Besonders bei älteren Menschen sind sie beliebt – als geistige Herausforderung, die den Kopf in Schwung hält.

Von einem einzigen Rätsel 1913 zu einem weltweiten Zeitvertreib: Kreuzworträtsel haben die Zeit überdauert. In Deutschland lösen Menschen sie seit einem Jahrhundert, und ihre Faszination bleibt unvermindert. Ob auf Papier oder am Bildschirm – diese Rätsel fordern und fördern Denkvermögen über alle Generationen hinweg.