Wiesbadener Sanierungsprojekt in Kostheim schafft mehr Wohnraum und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Greta WolfWiesbadener Sanierungsprojekt in Kostheim schafft mehr Wohnraum und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Die Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft hat die dritte Phase ihres Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße in Kostheim abgeschlossen. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung älterer Gebäude und zielt darauf ab, die Energieeffizienz sowie die Wohnqualität deutlich zu verbessern. Die Arbeiten umfassen die Häuser mit den Nummern 40 bis 44. Die Gebäude werden nach dem KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard saniert, wodurch der Energieverbrauch spürbar sinkt und die jährlichen CO₂-Emissionen um 255 Tonnen reduziert werden sollen.
Zudem werden zwölf Wärmepumpen installiert, die die veralteten Heizsysteme ersetzen und eine nachhaltige Wärmeversorgung sicherstellen. Wo möglich, ergänzen Photovoltaikanlagen die Maßnahmen, um erneuerbare Energien zu gewinnen. Durch den Ausbau der Dachgeschosse entstehen zusätzlich sechs neue Wohneinheiten, was die Wohnfläche um über 6.000 Quadratmeter erweitert.
Das Sanierungsprogramm erstreckt sich über mehrere Abschnitte, wobei insgesamt 100 Wohnungen modernisiert werden. Die Gesamtinvestitionen für das gesamte Projekt belaufen sich auf über 20 Millionen Euro. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet, um die Aufenthaltsqualität im Viertel zu erhöhen. Mit dem Abschluss der dritten Phase des Sanierungsprojekts setzt die Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft ein weiteres Zeichen für nachhaltiges Bauen und Wohnen. Die Maßnahmen tragen nicht nur zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei, sondern schaffen auch zusätzlichen Wohnraum und verbessern das Lebensumfeld der Bewohner.






