10-Milliarden-Fregattenprojekt: Wie Schleswig-Holsteins Werften vom Bundeswehr-Boom profitieren könnten
Madsen setzt sich für mehr Marineaufträge für Nordwerften ein - 10-Milliarden-Fregattenprojekt: Wie Schleswig-Holsteins Werften vom Bundeswehr-Boom profitieren könnten
Ein 10-Milliarden-Euro-Fregattenprojekt soll die deutsche Marineindustrie grundlegend verändern. Heute besucht der Abgeordnete Andreas Schwarz (SPD) Rheinmetall Landsysteme in Flensburg, um über die Rolle des Unternehmens bei den Modernisierungsplänen zu sprechen. Der Besuch fällt in eine Phase, in der kleinere Werften in Schleswig-Holstein Chancen durch den Sondervermögensfonds der Bundesregierung für die Bundeswehr wittern.
Das F126-Fregattenprogramm mit einem Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro bildet das Herzstück der Aufrüstung der Deutschen Marine. Großkonzerne wie ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), Rheinmetall und die Flensburger FFG sind bereits in guter Position, um davon zu profitieren. Doch Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (Schleswig-Holstein) sieht auch Potenzial für kleinere Akteure, darunter die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft, die sich um Unteraufträge bewerben könnten.
TKMS hat vorgeschlagen, den Bau auf die Standorte Bremerhaven und Flensburg aufzuteilen, um Kosten zu sparen. Das Unternehmen argumentiert, dass der Bau einer F126 – die im Preis zwei Fregatten der A200-Klasse entspricht – Steuermittel schonen könnte. Falls der Plan genehmigt wird, könnte die A200 bereits 2029 in Dienst gestellt werden und so eine schnellere Alternative bieten.
Aktuell verfügen lokale Werften wie die Kröger Werft in Schacht-Audorf oder die German Naval Yards in Kiel über keine größeren neuen Militäraufträge. Zwar sind bisher keine weiteren Unternehmen aus Schleswig-Holstein in den Plänen des Sondervermögensfonds genannt, doch Madsen ist überzeugt, dass der Fonds Türen für norddeutsche Werften öffnen könnte. Der Minister betont, dass die schuldenfinanzierten Verteidigungsausgaben auch kleinen Betrieben zugutekommen sollten – und nicht nur den Branchenriesen.
Das F126-Programm und der Sondervermögensfonds könnten der maritimen Wirtschaft Norddeutschlands neue Aufträge bescheren. Kleinere Werften könnten Aufträge erhalten, wenn Großkonzerne wie TKMS und Rheinmetall Teile des Projekts weitervergeben. Derzeit liegt der Fokus darauf, vor Baubeginn Absicherungen für lokale Unternehmen zu erreichen.
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