Deutsche Top-Konzerne kämpfen mit Gewinnrückgängen und Stellenabbau im Jahr 2025

Deutschlands führende Unternehmen: Gewinnrückgang und Arbeitsplatzverluste - Deutsche Top-Konzerne kämpfen mit Gewinnrückgängen und Stellenabbau im Jahr 2025
Deutschlands größte Unternehmen, wie Volkswagen, Porsche und die Unternehmen von Autoscout24, stehen vor einem weiteren schwierigen Jahr: Die Gewinne schrumpfen, und Arbeitsplätze gehen verloren. Ein neuer Bericht zeigt, dass mehr als die Hälfte der 100 umsatzstärksten Konzerne in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 rückläufige Erträge verzeichnete. Während einige Branchen sich halten können, kämpfen andere – allen voran die Automobil- und die Chemieindustrie – deutlich stärker mit den Herausforderungen als der Rest.
Das Gesamtbild zeigt zwar einen leichten Anstieg beim Umsatz, doch tiefgreifende Einbußen bei der Rentabilität und auf dem Arbeitsmarkt zeichnen für viele Branchen ein düsteres Zukunftsszenario.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der 100 größten deutschen Unternehmen sank zwischen Januar und September um 15 Prozent. Damit ist es das dritte Jahr in Folge, in dem mehr als die Hälfte der untersuchten Firmen sinkende Gewinne melden. Besonders hart traf es die Automobilbranche, deren Profite um 46 Prozent einbrachen, während die Chemieunternehmen sogar einen drastischen Rückgang von 71 Prozent hinnehmen mussten.
Dem Abwärtstrend folgten auch Stellenstreichungen: 39 der befragten Konzerne bauten Personal ab und strichen insgesamt rund 17.500 Arbeitsplätze. Trotz der Entlassungen bleibt Volkswagen mit etwa 633.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber des Landes, gefolgt von der DHL Group und Siemens. Nicht alle Sektoren waren jedoch von der Krise betroffen. Die Technologiebranche verzeichnete ein starkes Wachstum – IT-Unternehmen verdoppelten ihre Erträge nahezu. Auch die Gesundheitswirtschaft entwickelte sich positiv und meldete einen Gewinnanstieg von 40 Prozent. Gleichzeitig erlebte die Rüstungsindustrie aufgrund gestiegener Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Russland einen Boom, während die Bauwirtschaft dank staatlicher Infrastrukturinvestitionen stabil blieb.
Ein Lichtblick war der Umsatz, der um 0,6 Prozent auf etwa 1,55 Billionen Euro stieg – der erste Anstieg seit zwei Jahren. Die Deutsche Telekom führte die Gewinnrangliste an und erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres ein operatives Ergebnis von 19,4 Milliarden Euro. Dennoch deuten der allgemeine Gewinnrückgang und der Arbeitsplatzabbau darauf hin, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen für viele der größten Unternehmen des Landes weiter bestehen.
Die aktuellen Zahlen spiegeln eine gespaltene Unternehmenslandschaft in Deutschland wider. Während Branchen wie Technologie, Gesundheitswesen und Rüstung weiter wachsen, verzeichnen traditionelle Säulen der Wirtschaft – etwa die Automobil- und Chemieindustrie – deutliche Rückgänge. Angesichts des dritten Jahres in Folge mit sinkenden Gewinnen und zunehmenden Stellenabbau bleibt die Zukunftsperspektive für viele der größten deutschen Unternehmen ungewiss.

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