Rentner in Schleswig-Holstein erhalten länger Rente – doch der Eintritt wird später

Menschen im Norden erhalten Renten länger - Rentner in Schleswig-Holstein erhalten länger Rente – doch der Eintritt wird später
Rentner in Schleswig-Holstein beziehen länger Rente als noch vor fünf Jahren
Neue Zahlen zeigen, dass die durchschnittliche Bezugsdauer von Altersrenten in Schleswig-Holstein gestiegen ist, während das Renteneintrittsalter leicht angestiegen ist. Ende 2024 wurden allein im nördlichen Bundesland rund 638.000 Renten ausgezahlt.
Im Jahr 2024 erhielten diejenigen, die in Schleswig-Holstein in den Ruhestand gingen, ihre Rente durchschnittlich 21,3 Jahre lang – ein Anstieg gegenüber 20,8 Jahren im Jahr 2019. Frauen beziehen dabei länger Rente als Männer: Im Schnitt sind es 22,7 Jahre im Vergleich zu 19,7 Jahren bei Männern. Dieser Unterschied erklärt sich durch die höhere Lebenserwartung von Frauen.
Auch das Alter, in dem die Menschen erstmals Rente beziehen, ist gestiegen. Lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter 2019 noch bei 64,4 Jahren, so stieg es bis 2024 auf 64,8 Jahre. Gleichzeitig betrug die durchschnittliche monatliche Rente für Männer im Land 2024 rund 1.889 Euro. Bundesweit beziehen derzeit etwa 18,9 Millionen Menschen eine gesetzliche Altersrente.
Die Entwicklung in Schleswig-Holstein spiegelt sowohl die steigende Lebenserwartung als auch den allmählichen Trend zu einem späteren Renteneintritt wider. Angesichts der längeren Bezugsdauern passt sich das Rentensystem des Landes weiterhin den demografischen Veränderungen an. Die aktuellen Daten unterstreichen, wie der Wandel der Altersstruktur die Rentenzahlungen prägt.

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