Hamburgs Spendenparlament feiert 30 Jahre Engagement gegen Armut und Isolation

Spendenparlament verteilt fast 1,5 Millionen Euro im Jahr 2025 - Hamburgs Spendenparlament feiert 30 Jahre Engagement gegen Armut und Isolation
Hamburgs Spendenparlament fördert soziale Projekte seit fast 30 Jahren
Seit 1996 hat das Spendenparlament über 20 Millionen Euro an Initiativen verteilt, die sich gegen Obdachlosigkeit, Armut und soziale Isolation einsetzen. Die Organisation unterstützt mittlerweile rund 700 Projektträger in der gesamten Stadt.
Alleine im Jahr 2023 flossen 1,46 Millionen Euro in 78 Projekte – die zweitgrößte jährliche Fördersumme in der Geschichte der Einrichtung. Zum 30-jährigen Jubiläum 2024 erhalten zehn gemeinnützige Organisationen jeweils einen Sonderzuschuss von 30.000 Euro.
Das Spendenparlament arbeitet nach einem einzigartigen Modell: Mitglieder zahlen mindestens fünf Euro im Monat und erhalten im Gegenzug Stimmrechte darüber, wie die Gelder verteilt werden. Mehr als die Hälfte der Mittel geht an Projekte, die soziale Isolation bekämpfen, der Rest fließt in die Bekämpfung von Armut und Obdachlosigkeit.
Mittlerweile zählt die Initiative über 2.500 Mitglieder. Durch deren Spenden und Mitgliedsbeiträge konnten seit der Gründung 1.765 Projekte finanziert werden. Die zehn Empfänger der Jubiläumszuschüsse stehen zwar noch nicht fest, doch Bewerbungen von gemeinnützigen Organisationen sind weiterhin möglich.
Bei der Förderrunde 2023 wurden 1,46 Millionen Euro vergeben – nur knapp unter dem Rekord der Vorjahre. Diese kontinuierliche finanzielle Unterstützung festigt die Rolle des Spendenparlaments als wichtiger Akteur im Hamburger Sozialsektor.
Die Jubiläumszuschüsse zum 30-jährigen Bestehen bringen zusätzlich 300.000 Euro für lokale gemeinnützige Einrichtungen. Mit einem Netzwerk von über 700 Projektträgern setzt die Organisation weiterhin auf die Beiträge ihrer Mitglieder, um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Die nächsten Förderentscheidungen werden ihre Wirkung in den kommenden Jahren prägen.

Evangelische Kirchen starten unabhängige Hilfe für Missbrauchsopfer in Bielefeld
Vertrauen zurückgewinnen: Wer nach Missbrauch keine kirchliche Hilfe sucht, findet in Bielefeld nun neutrale Unterstützung. Ein wichtiger Schritt für Betroffene.

Brandenburg setzt auf freiwillige **Fusionen** statt Zwangsreformen in Kommunen
Kleine Gemeinden kämpfen mit Personalknappheit – doch statt Zwang setzt Brandenburg auf Eigeninitiative. Kann das Modell der freiwilligen Zusammenarbeit halten?

Silvester-Chaos in Stralsund: 13 Jugendliche im Laderaum eines Sprinters gestoppt
Silvesterpläne geplatzt: Statt Champagner gab’s Polizeikontrolle. Warum 13 Jugendliche im Laderaum eines Sprinters saßen – und was dem Fahrer ohne Führerschein jetzt droht.

Hamburgs Verkehrsbetriebe setzen auf Ausbildung statt Fahrermangel zu riskieren
Fährführer, Lokführer, Busfahrer – Hamburg bildet selbst aus, statt auf Glück zu hoffen. Warum diese Strategie den Nahverkehr stabil hält, während andere an Personalmangel scheitern.

Rentner in Schleswig-Holstein erhalten länger Rente – doch der Eintritt wird später
Frauen beziehen fast drei Jahre länger Rente als Männer. Doch warum steigt das Renteneintrittsalter – trotz höherer Lebenserwartung? Die neuen Zahlen überraschen.

Milchpreise stürzen 2026 auf Tiefststand – Bauern kämpfen mit 30-Prozent-Einbruch
Von 56 Cent auf unter 40: Der Milchmarkt kollabiert. Während Bio-Bauern noch Prämien kassieren, verkaufen konventionelle Höfe ihre Ware fast zum Spotmarktpreis.

Arbeitgeber fordern radikale Reformen bei Lohnfortzahlung und Krankschreibungen
82 Milliarden Euro für kranke Mitarbeiter – und die Rechnung steigt. Warum Arbeitgeber jetzt **Krankmeldungen** begrenzen und Telefon-Atteste abschaffen wollen. Philipp Lahm mischt sich ein.

Berlin, Karlsruhe und Hamburg trotzen dem bundesweiten Abschwung – doch die Stimmung kippt
Drei Städte, ein Phänomen: Während Deutschland ächzt, zeigen Berlin, Hamburg und Karlsruhe erstaunliche Stabilität. Doch wie lange noch – bei sinkenden Investitionen und wachsender Unsicherheit?
