Handwerkspräsident: "Demokratie Muss Jetzt Liefern"

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Ein überfüllter Tisch mit mehreren Kernen, ein Laptop, ein Stift und ein paar andere Gegenstände.

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Handwerksbranche startet mit wachsender Unsicherheit ins neue Jahr

Der deutsche Handwerkssektor beginnt das neue Jahr mit zunehmender Beunruhigung. Die anhaltende Wirtschaftsschwäche lässt Unternehmen vorsichtig agieren, und eine Erholung ist auch für 2025 nicht in Sicht. Zwar steigen die Löhne, doch die Stimmung bleibt gedrückt – vor allem, weil der Wettbewerb um Fachkräfte immer härter wird.

Zwar drohen keine massiven Entlassungswellen, doch ein schleichender Rückgang der Beschäftigung ist bereits im Gange. Die Löhne klettern weiter, getrieben von einem schrumpfenden Arbeitskräfteangebot und dem erbitterten Kampf um qualifizierte Mitarbeiter. Dieser Lohnauftrieb wird in den kommenden Monaten auch die Preise für handwerkliche Leistungen in die Höhe treiben.

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), fordert dringend Reformen, um das Wachstum wiederzubeleben. Er warnt: Ohne ein umfassendes Maßnahmenpaket bis 2026 drohe Deutschland im globalen Wettbewerb weiter zurückzufallen. Seine Vorschläge umfassen flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine stärkere Förderung von unternehmerischem Engagement. Dittrich betonte zudem, dass sich alle Beteiligten – Unternehmen, Politik und Beschäftigte – auf Veränderungen einlassen müssten. Ohne Kurskorrektur, so seine Mahnung, könnte die wirtschaftliche Stagnation populistischen Strömungen Vorschub leisten und die Krise des Sektors verschärfen.

Das Handwerk steht vor einem schwierigen Jahr. Steigende Löhne und höhere Kosten für Kunden sind nicht mehr abzuwenden. Damit sich die Branche stabilisiert, werden in den kommenden Monaten Reformen und eine engere Zusammenarbeit unverzichtbar sein.