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Eine Person sitzt und hält zwei Hasen, einen in jeder Hand.

Lidl stellt klar: Kein Verbot von Osterhasen im Sortiment

Lidl wehrt sich gegen Vorwürfe, Osterhasen aus dem Sortiment zu nehmen

Der Discounter Lidl sieht sich mit der Behauptung konfrontiert, Osterhasen aus seinen Regalen zu verbannen. Die Supermarktkette stellte jedoch klar, dass dies nicht der Fall sei. Stattdessen verwende man – wie in der Branche seit Langem üblich – unterschiedliche Bezeichnungen für seine Schokoladenhasen-Produkte.

Die Verwirrung begann, als Kundinnen und Kunden in Lidls Prospekten und im Online-Shop neben "Schokoladenhasen" und "Osterhasen" auch "sitzende Hasen" entdeckten. Der Händler erklärte, dass diese Begriffe dazu dienten, zwischen verschiedenen Produktvarianten zu unterscheiden. Auch andere Supermärkte wie Aldi setzen auf alternative Namen wie "lustige Hasen" oder "Goldhasen".

Die Idee, Schokoladenhasen unterschiedlich zu benennen, reicht bis vor das Jahr 1933 zurück. Der deutsche Süßwarenhersteller Füchsle – später Teil von Stollwerck – führte Bezeichnungen wie "sitzender Hase" ein, um den Absatz zu steigern und den Namen "Osterhase" schrittweise populär zu machen. Diese Praxis hat sich in der Branche bis heute gehalten.

Lidl Deutschland und Österreich bestätigten, dass es keine Pläne gebe, Osterhasen zu verbieten. Die verschiedenen Etiketten spiegelten lediglich die Produktvielfalt wider – und keinen Abschied vom traditionellen Ostersymbol.

Der Osterhase bleibt ein zentraler Bestandteil der Festtagsbräuche. Händler wie Lidl und Aldi verkaufen weiterhin Schokoladenhasen unter unterschiedlichen Namen. Die Verwendung verschiedener Begriffe ist dabei eine Marketingstrategie – und kein Bruch mit der Tradition.