Mexikos Schuljahr 2025–2026 endet drei Wochen früher als geplant
Mexikos Bildungsministerium (SEP) verkürzt Schuljahr 2025–2026 – Ende bereits am 5. Juni
Das mexikanische Bildungsministerium (SEP) hat das Ende des Schuljahres 2025–2026 auf den 5. Juni vorverlegt. Die Entscheidung löst gemischte Reaktionen aus: Einige Bundesstaaten akzeptieren die Änderung, andere lehnen eine Anpassung ihrer Pläne ab. Gouverneure und Beamte haben inzwischen Stellung zu dem verkürzten Schulkalender bezogen.
Durch die Ankündigung des SEP endet das Schuljahr drei Wochen früher als ursprünglich vorgesehen. Damit reduzieren sich die verbleibenden effektiven Unterrichtstage vor den Sommerferien von 45 auf nur noch 17.
Zustimmung und Anpassungen in einigen Bundesstaaten Aguascalientes gehörte zu den ersten Staaten, die die neue Regelung umsetzten und die Vorgabe bestätigten. Auch Chihuahua stimmte der Veränderung zu, betonte jedoch, man werde den Lehrplan anpassen, ohne die Lernziele zu gefährden. Dort enden die Kurse nun am 5. Juni und beginnen wieder am 31. August.
Widerstand in anderen Regionen In mehreren Bundesstaaten regt sich jedoch Widerstand. Die Gouverneurin von Guanajuato, Libia Dennise García Muñoz Ledo, kritisierte die Entscheidung öffentlich und forderte das SEP auf, sie zu überdenken. Jalisco lehnte die Änderung komplett ab und hält am ursprünglichen Zeitplan fest – dort dauert der Unterricht bis zum 30. Juni. Auch Nuevo León wird die neue Regelung nicht übernehmen: Gouverneur Samuel García Sepúlveda kündigte an, den Schulbetrieb bis zum 19. Juni aufrechtzuerhalten.
Gespaltene Reaktionen – unterschiedliche Schulendtermine Die Verkürzung des Schuljahres durch das SEP spaltet die Bundesstaaten: Einige folgen dem neuen Zeitplan, andere bestehen auf ihren ursprünglichen Plänen. Das Ergebnis wird sein, dass das Schulende in Mexiko je nach lokaler Entscheidung der Regierungen zu unterschiedlichen Terminen stattfindet.






