Puma kämpft ums Überleben: Aktienkurs stürzt um 51 Prozent ab

Puma kämpft ums Überleben: Aktienkurs stürzt um 51 Prozent ab
Sportartikelriese Puma steht vor einem schwierigen Jahresende, da sich seine finanziellen Probleme verschärfen. Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Januar um 51 Prozent eingebrochen und notiert derzeit bei nur noch 21,55 Euro. Angesichts sinkender Umsätze und hoher Verluste sieht sich Puma zudem mit Übernahmegerüchten und Skepsis der Anleger konfrontiert.
Die volle Tragweite der Krise zeigte sich in den Zahlen für das dritte Quartal: Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz sank um 10,4 Prozent, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um über 80 Prozent einbrach. Für 2025 erwartet das Unternehmen nun einen Umsatzrückgang im unteren zweistelligen Bereich sowie einen operativen Verlust.
Um die Finanzen zu stabilisieren, hat Puma neue Liquidität in Höhe von 608 Millionen Euro gesichert. Dazu gehören ein Überbrückungskredit über 500 Millionen Euro von der Santander-Bank sowie zusätzliche Kreditlinien über 108 Millionen Euro. Dennoch hat der französische Hedgefonds Capital Fund Management kürzlich eine Leerverkaufsposition von 0,50 Prozent auf Puma-Aktien aufgebaut – ein Zeichen für Zweifel an einer Erholung des Unternehmens.
Puma treibt unterdessen ein umfassendes Umstrukturierungsprogramm voran. Bis Ende 2026 sollen rund 900 Stellen in der Verwaltung abgebaut und etwa 250 Millionen Euro in die Neuausrichtung investiert werden. Gleichzeitig halten sich seit November Übernahmegerüchte hartnäckig, wobei Anta Sports, Li Ning und Asics als mögliche Käufer genannt werden. Die weitere Entwicklung Pumas könnte auch von Artemis abhängen, der Holdinggesellschaft der Familie des Milliardärs François-Henri Pinault, die nach wie vor ein wichtiger Großaktionär ist.
Die Zukunft des Sportartikelherstellers bleibt ungewiss, während er mit sinkenden Verkäufen, hohen Verlusten und dem Druck der Investoren kämpft. Die Restrukturierungsmaßnahmen und die frischen Finanzmittel sollen das Unternehmen stabilisieren – doch die kommenden Monate werden entscheidend sein. Die Weichenstellungen der Großaktionäre, darunter Artemis, könnten den weiteren Weg Pumas maßgeblich prägen.

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