14 June 2026, 02:35

Rassemblement National dominiert Umfragen – doch Mediengerechtigkeit bleibt umstritten

RN-Politiker dominieren Beliebtheitsskala – doch Medien stehen in der Kritik

Rassemblement National dominiert Umfragen – doch Mediengerechtigkeit bleibt umstritten

Eine aktuelle Umfrage zeigt den wachsenden Einfluss des Rassemblement National (RN) in der französischen Politik. Gleichzeitig wirft ein Bericht der Medienaufsicht ARCOM Fragen zur Mediengerechtigkeit auf, insbesondere im Vorfeld des anstehenden Präsidentschaftswahlkampfs. Jordan Bardella, Präsident des RN, führt die Beliebtheitsskala französischer Politiker mit 38 Prozent Zustimmung an. Marine Le Pen folgt mit 37 Prozent auf dem zweiten Platz, während der erste Vertreter des linken Lagers erst auf Platz sechs zu finden ist.

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Die Medienaufsicht ARCOM bestätigte zwar, dass Radio France die vorgeschriebene Sendezeit für den RN eingehalten hat. Allerdings fand ein Großteil der Berichterstattung über die Partei zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens statt. ARCOM kritisierte vor allem die Sender France Inter und France Info, die bis zu 70 Prozent der Sendezeit für Oppositionsparteien in diese späten Nachtstunden verlagert hatten.

Die Führung von Radio France begründete die Ungleichverteilung mit 'gutem Glauben' und einem 'technischen Fehler'. Dennoch bestehen weiterhin Zweifel an der Wirksamkeit der Instrumente zur Überwachung der Medienneutralität. Die Ergebnisse der Umfrage und die Kritik von ARCOM unterstreichen die anhaltende Debatte über die faire Darstellung politischer Parteien in den Medien. Die Diskussion gewinnt besonders vor dem Hintergrund des bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampfs an Bedeutung.

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